Vereins-Vertreter diskutieren im November

Fußball-Kreisstruktur-Reform

Welche Auswirkungen hat die Kreisstruktur-Reform für die Fußballer in Castrop-Rauxel? Welche Lösungen für die neuen Probleme könnte es geben? Bei einem Workshop im November könnte es Antworten geben.

CASTROP-RAUXEL

von Von Carsten Loos

, 27.10.2011, 14:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Peter Wach, Geschäftsführer der Spvg Schwerin.

Peter Wach, Geschäftsführer der Spvg Schwerin.

Die Strukturreform im FLVW umfasst zwei Stufen: Ab der Saison 2012/13 wird das Liga-Gefüge verändert; so fallen einige Landes- und Bezirksligisten weg. Wie jetzt bekannt wurde, soll dann schon ab der Saison 2013/14 die Zahl der FLVW-Kreise von 34 auf 26 verringert werden. Die Kreise sollen zudem den kommunalpolitischen Gebieten angepasst werden. Die 16 Castrop-Rauxeler Clubs im Fußballkreis Herne/Castrop-Rauxel müssten in den Kreis Recklinghausen wechseln. Der Fußballkreis Herne bliebe dann mit nur noch 23 Vereinen eigenständig, als kleinster Kreis im FLVW.

"Ich weiß nicht, ob allen bewusst ist, was da auf uns zu kommen wird", fragt Wach. Im Seniorenbereich sei die geplante Struktur "schon sehr fragwürdig", aber auf den Juniorenfußball sehe er viel größere Schwierigkeiten zukommen. "Wir haben heute schon Probleme, die Kinder und Jugendlichen zu Spielen nach Herne zu bringen", mahnt Wach, "wie wird es erst, wenn wir nach Dorsten oder sonst wohin müssen?" Wach bittet die Vereinsvorstände, sich bis zum Workshop eingehend Gedanken zu machen: "Diese Sitzung kann richtungsweisend für den Sport in Castrop-Rauxel sein."

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