VfB hat die Niederlage aufgearbeitet - Jetzt kommt der WSV Bochum

CASTROP-RAUXEL Die unnötige Niederlage letzte Woche in Gelsenkirchen beim Saisoneinstieg, die der VfB Habinghorst kassierte, darf am Sonntag (22. März) gegen den WSV Bochum (10.) in den Köpfen der Spieler kein Thema mehr sein. Diese Verdrängung hat VfB-Trainer Dieter Beleijew beim ersten Training nach der Enttäuschung in sein Psycho-Programm einbezogen.

von Von Jürgen Weiß

, 20.03.2009, 14:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
VfB hat die Niederlage aufgearbeitet - Jetzt kommt der WSV Bochum

Auf Stürmer Martin Kapitza (l.) muss VfB-Coach Belejiew am Wochenende verzichten.

"Wir haben die einzelnen Szenen gut aufgearbeitet und ich hoffe, dass meine Spieler das auch dementsprechend umsetzen werden." Was auch nötig ist. Als Beobachter im Südstadion hatte man ja eigentlich kaum die Möglichkeit einer Niederlage in Betracht gezogen. Habinghorst kontrollierte das Geschehen, ging zur richtigen Zeit (54.) durch Mehmet Turgut in Führung und verfiel dann doch in eine beträchtlich hohe Fehlerquote.

Vor allem die vielen Standard-Gelegenheiten der Gastgeber fielen ins Auge. Da segelten immer wieder die Bälle vor das Tor des am Schluss verzweifelt mit seinen Nerven kämpfenden Torwart Daniel Kozakowski. Der Keeper schickte ja schon in der ersten Halbzeit Hilferufe Richtung Trainerbank ("Dieter, wir stehen hier zu tief") und sollte Recht behalten. Gelsenkirchen holte sich per Kopfball den Ausgleich.

"Gegen solche Gegner spielen wir immer besser" Für den Rest sorgten Fehler, die gegen die Bochumer im Habichthorst unbedingt minimiert werden müssen. Beleijew: "Ich bin schon froh, dass der WSV vor uns steht, gegen solche Gegner spielen wir immer besser." Das wird bestimmt auch Dieter Brinkmann wissen, weil der in Castrop-Rauxel lebende Sportliche Leiter der Werner als häufiger Tribünengast die "Habichte" beobachtet.

Die Bochumer haben 25 Punkte auf dem Konto, allerdings auch drei Spiele mehr als die Heimischen (19 Punkte). Die gute personelle Lage hat sich in Habinghorst gedreht. Zu den verletzten Philipp Nährig und Hayder Bozkurt gesellt sich Martin Kapitza, der im letzten Spiel eine Schnittverletzung am Schienbein erlitt.

Lesen Sie jetzt