Victoria startet mit 2:8-Niederlage / Nur Schwerin kann punkten

Frauenfußball-Bezirksliga

Als einziges Castrop-Rauxeler-Team in der Frauenfußball-Bezirksliga konnte die Spvg Schwerin am ersten Spieltag punkten. Mit 1:0 gewannen die Schwerinerinnen gegen Wickede/Ruhr II. Victoria Habinghorst unterlag Eintracht Dorstfeld mit 2:8. SC Arminia Ickern verlor 0:4 gegen den SV Oesbern.

CASTROP-RAUXEL

01.09.2014, 11:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Victoria Habinghorst, hier mit Spielführerin Meike Bertram (rotes Trikot), unterlag Eintracht Dorstfeld zum Auftakt der Bezirksliga-Spielzeit mit 2:8.

Victoria Habinghorst, hier mit Spielführerin Meike Bertram (rotes Trikot), unterlag Eintracht Dorstfeld zum Auftakt der Bezirksliga-Spielzeit mit 2:8.

Frauenfußball-Bezirksliga 4 Spvg Schwerin - Wickede/Ruhr II 1:0 (0:0)

Lange Zeit musste sich Schwerin gedulden, ehe Nicole Lüger in der 78. Minute einen Eckstoß von Annika Gil zum Tor des Tages im Kasten der Gäste unterbrachte. Zuvor hatten die Gastgeberinnen laut Trainer Holger Bombien haufenweise Großchancen fahrlässig ausgelassen. Trotzdem sei der Sieg "hochverdient" gewesen. Schwerin stand in der Defensive sicher und gab vorne den Glauben nie auf. "Ein super Spiel meiner Mannschaft", strahlte Übungsleiter Bombien nach Abpfiff.

Victoria Habinghorst - Eintracht Dorstfeld 2:8 (2:4)

Suboptimal verlief der Saisonstart für Victoria Habinghorst, denn das Team von Trainer Harald Sust lag nach 30 Minuten im Duell mit Eintracht Dorstfeld schon mit 0:3 zurück. Jana Sust und Christine Brinckmann sorgten mit zwei schnellen Treffern für etwas Hoffnung, die Dorstfelds Elena Schmidt mit dem wohl entscheidenden 2:4 noch vor der Pause im Keim erstickte. "Die Ansätze waren gut, aber man hat uns die fehlende Wettkampfpraxis deutlich angemerkt", gab Sust zu Protokoll. In der Schlussviertelstunde traf Schmidt vier weitere Male für die spielstarken Dorstfelderinnen ins Schwarze. Trotz der hohen Niederlage blickte Sust schnell in die Zukunft: "Wir müssen gegen andere Teams punkten."Arminia Ickern - SV Oesbern 0:4 (0:2) Einen ähnlich unglücklichen Nachmittag erlebte der ersatzgeschwächte SC Arminia Ickern im Saisondebüt gegen Landesliga-Absteiger SV Oesbern. Zwei Fehler in der Defensive (7., 21.) nutze Oesbern gnadenlos aus. "Danach gingen die Köpfe nach unten", berichtete Ickerns Trainer Volker Bärwald, der vier Ausfälle zu beklagen hatte. Zwar sei Oesbern in der Defensive durchaus anfällig gewesen, die Ickerner Arminia habe die gegnerische Abwehr jedoch nicht allzu oft vor schwere Proben gestellt.

 

 

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