Von leichtfüßigen Fußball-Routiniers und einheizenden Trainern

Auf der Außenbahn

Ein leichtfüßiger Fußball-Routinier, der mit einem Freistoßtor für einen Teilerfolg seiner Mannschaft sorgte. Ein Fußball-Trainer, der seiner Mannschaft nach der Partie ordentlich "einheizte". Und ein Handball-Trainer für den es keinen Kuchen mehr gab. Das sind heute die Hauptdarsteller in unserer Rubrik "Auf der Außenbahn".

CASTROP-RAUXEL

von Von Jürgen Weiß, Marcel Witte und Jens Lukas

, 22.08.2011, 15:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

, Trainer der Schweriner „Zweiten“, war die Enttäuschung über das 1:1-Unentschieden gegen den FC Frohlinde II anzumerken. Kopfschüttelnd verließ er nach Spielschluss die Trainerbank und eilte flugs Richtung Grillstation. Nicht um zu essen, sondern um dort zu bedienen. Mancher Trainer kündigt seinen Spielern ob schlechter Leistungen im Training „Feuer unter’m Hintern“, an. Wach setzte die Drohung aber wie nur wenige seiner Kollegen um: Hohe Flammen schossen nach Neubestückung der Grillkohle Richtung Stufen vor dem Vereinsheim. Und wer saß da? Natürlich Wachs Team.

, Handball-Trainer des Bezirksligisten HSG Rauxel-Schwerin, kam vor dem Testspiel-Doppelpack seiner Schützlinge gegenden TV Jahn Oelde (32:33) und den VfS 59 Warstein (29:40) beinahe in süße Versuchung. Die Handballerinnen des Castroper TV, die vor den Partie der HSG in der ASG-Sporthalle ein Trainingslager eingelegt hatten, wartete im Foyer mit einer Kuchentheke auf. Raasch musste allerdings feststellen, dass Gorbatschows Spruch „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ wirklich stimmt. Raasch: „Als ich kam, war bereits kein Stück mehr für mich übrig.“

Lesen Sie jetzt