Wacker-Trainer Uzunoglu ärgert sich in Hombruch über den Linienrichter

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Weiterhin in der oberen Tabellenhälfte mitspielen wollten die Landesliga-Fußballer des SV Wacker Obercastrop mit einem Sieg beim Hombrucher SV. In Dortmund lagen allerdings Stolpersteine.

Hombruch

, 25.08.2019, 21:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein Sieg und eine Niederlage standen vor dem dritten Landesliga-Spieltag auf dem Konto der Fußballer des SV Wacker Obercastrop. Dadurch wurde die Partie beim Hombrucher SV an der Deutsch-Luxemburger-Straße wegweisend für die beiden kommenden Wochen für die Wackeraner.

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Mit einer völlig unverdienten 1:2 (0:1)-Niederlage kehrten die Obercastroper (10.) aus Hombrucher (12.) am Sonntag heim. Die gute Leistung der Vorwoche beim 4:1 gegen den SSV Buer konnte somit nicht vergoldet werden. Dazu sollen die Linienrichter beigetragen haben.

Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu zeigte sich nach dem Spiel richtig enttäuscht: „Wir haben die Chancen – und die Hombrucher machen die Tore.“ Schon in der ersten Halbzeit hätte seine Mannschaft das Spiel vorentscheiden können, ehe Hombruch überhaupt zum 1:0 (40.) gekommen sei. Sven Ricke schoss den Torwart aus kurzer Distanz an, Kevin Pflanz köpfte einen Ball an den Pfosten.

Dann folgte ein Konter, als sich schon alle auf die Halbzeit eingerichtet hatten, den die Hausherren eiskalt zum 1:0 nutzten. Es war überhaupt der erste Treffer der Dortmunder in dieser Spielzeit, die vorher jeweils mit 0:1 verloren hatten.

Die Obercastroper kamen mit frischem Mut aus der Kabine. Vor allem, als Coach Uzunoglu zwei offensive Wechsel (57.) vornahm, schien die Wende zu gelingen. Im Doppelpack kamen Elvis Shala für Martin Kapitza und Robin Franke für Kevin Pflanz.

Franke trifft die Latte


Die Rechnung schien aufzugehen. Beide neuen Spieler besaßen gleich gute Gelegenheiten. Shala spielte auf Franke, doch dessen Schuss aus drei Metern segelte über den Querbalken. Und dann ging der Schuss quasi nach hinten los, die Platzherren erhöhten auf 2:0 (63.). Wacker nahm wieder Fahrt auf. Doch mehr als der 1:2-Anschluss (76.) von Dirk Jasmund gelang nicht mehr. Trainer Uzunoglu sagte noch verärgert: „Die Linienrichter haben einige Chancen wegen angeblichem Abseits weggewunken. Das habe ich ganz anders gesehen.“ Zu allem Übel sah Abwehrchef Dirk Jasmund (90.+2.) wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte und muss beim Derby in Frohlinde am Donnerstag, 29. August, zuschauen.

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