Wacker und Merklinde spielen Unentschieden - Schwerin verliert

Fußball-Bezirksliga 9

Das Castrop-Rauxeler Trio in der Fußball-Bezirksliga 9 hat am Sonntag, 20. Oktober, keinen Sieg feiern können. Während Wacker Obercastrop und SuS Merklinde zumindest einen Punkt mitnahmen, kassierte die Spvg Schwerin eine Niederlage. Die Spiele im Überblick.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörg Laumann und Jürgen Weiß

, 20.10.2013, 18:10 Uhr / Lesedauer: 3 min

Diese (Fehl-)Entscheidung wäre schon gar nicht ins Gewicht gefallen, hätten die Hausherren ihre Hausaufgaben bei den vielen Konterchancen besser ausgeführt. Immer wieder wurde mit dem Tor-Abschluss zu lange gezögert. Die richtige Durchschlagskraft fehlte und auch eben das Quäntchen Glück. So hatte Hibbeln das Siegtor noch in der 87. Minute auf dem Fuß.TEAM UND TORE SuS: Moehrs, Pögel, Hommel, Gaida, Foitzik, Jäger, Gruszka, Ott (62. Turan), Hibbeln, Blank, Durmis (46. Habri).Tore: 1:0 (44.) Hommel, 1:1 (84.).Teutonia SuS Waltrop - Spvg Schwerin 2:0 (1:0) Lothar Wiedemann, stellvertretender Vorsitzender der Spvg Schwerin: „Eigentlich haben wir ganz gut gespielt, doch zweimal haben wir in der Defensive nicht aufgepasst.“ Breuer spielte in beiden Situationen drei Abwehrspieler stehen. Wiedemann: „So darf ich den nicht durchgehen lassen.“ Das passierte erstmals in der 38. Minute zum 1:0. In einer Phase, als die Schweriner ein ausgeglichenes Match gestalteten. Und so hätten auch Waltroper Zuschauer gesagt, „dass Schwerin doch eigentlich auf Augenhöhe“ agierte, so der Verantwortliche der Berg-Elf. Ein Mann machte dann den Unterschied. Nach der schlechten Darbietung in der Vorwoche, schienen die Gespräche vom Vorstand mit einigen Spielern auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Nichts zu merken von einer Krisenstimmung. Die Blau-Gelben, die in der Vorwoche noch so in der Kritik standen, hatten sich etwas vorgenommen. Dass es nicht klappte lag einfach auch an schlechter Chancenausbeute. Wobei es ja nicht viele Gelegenheiten gab, das räumte auch Wiedemann ein. Aber wenn man sie hat, dann muss man sie nutzen. Wie zum Beispiel Andi Dapi, der nach einer schönen Kombination alleine vor dem Tor nur das Außennetz traf. Nach den Geschehnissen am Freitag in Hoffenheim in der Bundesliga könnte man hier sarkastischer Weise frozzelnd anführen: „Schade, dass das Netz kein Loch hatte.“ Auf der anderen Gegenseite „lochte“ dann wieder Breuer zum 2:0 (67.) ein. Das Spiel war damit nicht entschieden. Wiedemann: „Wenn Patrick Drögeler (82.) seine Chance genutzt hätte, wäre es für Waltrop sicher noch einmal eng geworden.“ TEAM UND TORE Spvg: Dante, Karakabak (79. Drögeler), Reuscheck, Sänger, Braukmann, Kabasakal, Alanyali, Ermek (84. Niehage), Bicakci, Olschewski, Dapi (73. Acar).Tore: 1:0 (38.), 2:0 (67.).

einen Sieg gegen den bisherigen Dritten denkbar knapp verpasst. Die Obercastroper, die damit im fünften Spiel in Folge ohne Sieg blieben, boten vor allem im ersten Durchgang eine starke Leistung. Nach dem 2:0 zur Pause hatte Obercastrop mehrere Chancen auf den dritten Treffer, verpasste die Vorentscheidung jedoch. In der Schlussphase kamen die Waltroper, die bis dahin kaum auf das Obercastroper Tor geschossen hatten, doch noch einmal besser in die Partie. Ausgangspunkt war eine umstrittene Foulelfmeter-Entscheidung.  Der ehemalige Habinghorster Björn Schmidt erzielte vom Punkt den Waltroper Anschlusstreffer, danach gerieten die Obercastroper zunehmend unter Druck. In den hektischen Schlussminuten sah zunächst Waltrops Chris Schornstein (80.) wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte, in der 90. Minute musste Obercastrops Manuel Backes mit glatt "Rot" vom Feld, nachdem er seinem enteilten Gegenspieler von hinten in die Beine gegrätscht hatte. Damit war die Partie immer noch beendet. In der dritten Minute der Nachspielzeit kamen die Waltroper noch einmal gefährlich vor das Wacker-Gehäuse. Die Abwehr der Platzherren konnte die Situation nicht klären und musste den 2:2-Ausgleich durch Johannes Schmitt zulassen.  

Kaczorowski, B. Fritsch, Öztürk (68. Neumann), Kitowski (81. Herder), Queder, Budde, Backes, Bothe, Niebert, Wisnewski, Özbek (89. Schröder).

1:0 (32.) Wisnewski, 2:0 (39.) Kitowski, 2:1 (70./FE), 2:2 (90.+3).

Gelb-Rote Karte gegen Waltrop wegen wiederholten Foulspiels (80.), Rote Karte gegen Backes wegen groben Foulspiels (90.).

Ein direktes Freistoßtor sechs Minuten vor Spiel-Ende raubte dem SuS noch zwei Punkte. Merklinde trägt allerdings eine gewisse Teilschuld an diesem in dieser Phase auch verdienten Treffer der Gäste. Zu sehr hatten die Platzherren das Spielgeschehen in der zweiten Hälfte Hochlarmark überlassen. Zu viele Bälle wurden in der Vorwärtsbewegung in die Beine der Gegenspieler gespielt. Der sportliche Leiter Martin Broll: "Wir waren viel zu hektisch." Dabei hatte Merklinde das Spiel eigentlich im Griff. Und als Florian Hommel eine Freistoßflanke aus dem Gewühl heraus zum 1:0 (44.) über die Linie drückte, schien alles gut zu laufen. Das 2:0 durch Ron Hibbeln wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht gegeben. Allerdings kam die Vorlage von Marco Gruszka von der Außenlinie, ein Abseits war kaum möglich.

Diese (Fehl-)Entscheidung wäre schon gar nicht ins Gewicht gefallen, hätten die Hausherren ihre Hausaufgaben bei den vielen Konterchancen besser ausgeführt. Immer wieder wurde mit dem Tor-Abschluss zu lange gezögert. Die richtige Durchschlagskraft fehlte und auch eben das Quäntchen Glück. So hatte Hibbeln das Siegtor noch in der 87. Minute auf dem Fuß.TEAM UND TORE SuS: Moehrs, Pögel, Hommel, Gaida, Foitzik, Jäger, Gruszka, Ott (62. Turan), Hibbeln, Blank, Durmis (46. Habri).Tore: 1:0 (44.) Hommel, 1:1 (84.).Teutonia SuS Waltrop - Spvg Schwerin 2:0 (1:0) Lothar Wiedemann, stellvertretender Vorsitzender der Spvg Schwerin: „Eigentlich haben wir ganz gut gespielt, doch zweimal haben wir in der Defensive nicht aufgepasst.“ Breuer spielte in beiden Situationen drei Abwehrspieler stehen. Wiedemann: „So darf ich den nicht durchgehen lassen.“ Das passierte erstmals in der 38. Minute zum 1:0. In einer Phase, als die Schweriner ein ausgeglichenes Match gestalteten. Und so hätten auch Waltroper Zuschauer gesagt, „dass Schwerin doch eigentlich auf Augenhöhe“ agierte, so der Verantwortliche der Berg-Elf. Ein Mann machte dann den Unterschied. Nach der schlechten Darbietung in der Vorwoche, schienen die Gespräche vom Vorstand mit einigen Spielern auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Nichts zu merken von einer Krisenstimmung. Die Blau-Gelben, die in der Vorwoche noch so in der Kritik standen, hatten sich etwas vorgenommen. Dass es nicht klappte lag einfach auch an schlechter Chancenausbeute. Wobei es ja nicht viele Gelegenheiten gab, das räumte auch Wiedemann ein. Aber wenn man sie hat, dann muss man sie nutzen. Wie zum Beispiel Andi Dapi, der nach einer schönen Kombination alleine vor dem Tor nur das Außennetz traf. Nach den Geschehnissen am Freitag in Hoffenheim in der Bundesliga könnte man hier sarkastischer Weise frozzelnd anführen: „Schade, dass das Netz kein Loch hatte.“ Auf der anderen Gegenseite „lochte“ dann wieder Breuer zum 2:0 (67.) ein. Das Spiel war damit nicht entschieden. Wiedemann: „Wenn Patrick Drögeler (82.) seine Chance genutzt hätte, wäre es für Waltrop sicher noch einmal eng geworden.“ TEAM UND TORE Spvg: Dante, Karakabak (79. Drögeler), Reuscheck, Sänger, Braukmann, Kabasakal, Alanyali, Ermek (84. Niehage), Bicakci, Olschewski, Dapi (73. Acar).Tore: 1:0 (38.), 2:0 (67.).

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