Wacker und Schwerin in der Spitzengruppe - SuS und VfB Verlierer des Spieltags

Die Castrop-Rauxeler Klubs

Unterschiedlicher könnte die Stimmungslage bei den heimischen Klubs der Fußball-Bezirksliga 15 nicht sein. Während sich Wacker Obercastrop und die Spvg Schwerin in der Spitzengruppe festgesetzt haben, sind die Teams vom VfB Habinghorst und SuS Merklinde die Verlierer des Spieltags.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörg Laumann und Jürgen Weiß

, 24.10.2011, 16:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wacker und Schwerin in der Spitzengruppe - SuS und VfB Verlierer des Spieltags

weist als Zweiter der Bezirksliga 15 nur einen Punkt Rückstand auf den Tabellenführer BSV Schüren auf.  Wacker-Trainer Uwe Esser konnte mit seiner Elf am Wochenende zwar ein deutliches 3:0 gegen Westfalia Huckarde einfahren, war mit der statischen und zu defensiven Spielweise aber überhaupt nicht zufrieden. Nur wenige positive Ansätze gab es zu vermerken. „Hinten haben wir gut gestanden“, lobte Esser das Defensiv-Trio aus Bastian Fritsch und den Firch-Zwillingen. Auch Offensivakteur Myron Dretakis hinterließ bei seinem Startelf-Comeback nach längerer Verletzungspause einen guten Eindruck. Noch etwas warten muss Esser hingegen auf den ersten Einsatz von Antonios „Toni“ Kotziampassis. Der Routinier laboriert an einer Fußverletzung. „Ich hoffe, dass ich noch in diesem Jahr zum Einsatz kommen kann“, zeigt er sich optimistisch. Nach seinem Rücktritt als Trainer der U19 der SG Wattenscheid 09 strebt Kotziampassis zunächst kein neues Engagement als Übungsleiter an. „Mein Ziel ist jetzt erst einmal, dabei mitzuhelfen, dass Wacker eine gute Saison spielt.“ Mit fünf Siegen aus den jüngsten sieben Spielen hat die

(4.) ihren mäßigen Saisonstart wieder wettgemacht und sich bis auf vier Zähler an die Tabellenspitze herangearbeitet. Am vergangenen Sonntag gelang ein 3:1-Erfolg beim FC/JS Hillerheide. Spvg-Trainer Jürgen Klahs war zufrieden mit der Vorstellung seines Teams, bemängelte lediglich die mangelnde Konsequenz nach dem 2:1. Trotz nummerischer Überlegenheit nach einem Hillerheider Platzverweis machten es seine Schützlinge noch fast eine halbe Stunde spannend, ehe in der 83. Minute das 3:1 fiel. Letztlich überwog aber die Freude über die drei gewonnenen Punkte, mit denen Schwerin Kurs auf die Spitze nimmt. Am kommenden Spieltag hat es die Klahs-Elf gegen Schüren selbst in der Hand, dem Tabellenführer ein weiteres Stück näherzurücken. „Wir freuen uns sehr auf diese Partie“, erklärte der Trainer. Im Norden der Stadt verlor der

durch ein Zufallsprodukt gegen den SC Dorstfeld. Der frühere Schweriner Kurzzeittrainer Bodo Sievers hatte mit dem SC Dorstfeld im Habichthorst alles richtig gemacht. Entgegen aller Gewohnheiten nahm er nicht mit seinem Tross auf der Trainerbank Platz, sondern hatte sich die Sonnenseite auf der Gegengerade ausgesucht. Und als eine Flanke dann von der ihm nahen Außenbahn ins VfB-Tor trudelte, konnte er sich wie ein Sonnenkönig im Glanz dreier Punkte weiter sonnen. Habinghorst nicht. Noch einen Tag nach der neuerlichen Pleite sagte Kuhn: „Wenn wir keine Tore machen, können wir nicht gewinnen; dabei hatten wir geschätzte 70 Prozent Ballbesitz und waren doch das bessere Team.“ Die Südlichter vom

kamen punkt- und vielleicht auch ein wenig ratlos aus Witten Annen zurück. Die Defensive scheint das Problem zu sein, obwohl ja gerade hier die nötige Routine mit höherklassiger Erfahrung etwas anderes verspricht. Spielertrainer Marco Gruszka hat es doch mal bis zum FC St. Pauli in die 2. Liga geschafft. Dietmar Gaida war jahrelanger Liebling der Fans des DSC Wanne. Doch gerade Gaida, der sich und Gegner nie schont, hat momentan eine schlechte Serie. Erst das Eigentor vor Wochenfrist, jetzt der nicht funktionierende Dribbelversuch in der Abwehr. Die Merklinder müssen sich steigern und haben beim SC Dorstfeld die nächste vermeintlich schwierige Auswärtshürde vor der Brust. Zumal ja der SuS in der Vergangenheit in Dorstfeld selten erfolgreich gespielt hat.

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