Westfalenpokal: Obercastroper C-Junioren halten lange Zeit die Null

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Die C-Junioren-Fußballer von Wacker Obercastrop haben bei ihrem ersten Westfalenpokal-Auftritt dem Favoriten SV Rödinghausen ordentlich Paroli geboten. Ihnen gehörten die ersten Torchancen.

Obercastrop

, 22.02.2020, 18:22 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach dem Sieg im Kreispokal-Endspiel gegen den favorisierten SC Westfalia Herne (Landesliga) sowie einem Freilos für die erste Runde kämpften die C-Junioren des SV Wacker Obercastrop am Samstag gegen den SV Rödinghausen um den Einzug in das Achtelfinale des Westfalenpokals. Gegen die drei Spielklassen höher beheimateten Gäste aus dem Kreis Herford taten das die Castrop-Rauxeler mit Bravour.

Schnelle Tore zu Beginn der zweiten Halbzeit

Am Ende musste sich die Mannschaft von Trainer Brahim Amghar mit 0:4 (0:0) geschlagen geben. Mit zwei schnellen Treffern nach der Halbzeitpause zog Rödinghausen dem SV Wacker den Zahn und leitete den Sieg ein.

Nur eine Minute nach Wiederanpfiff musste Wacker-Keeper Jaimy Wientzek das erste Mal hinter sich greifen. Nach einer starken Flanke von Rouven Hoffmann musste Anton Kubrak nur noch den Fuß hinhalten, um zum 1:0 zu vollenden (36.). Drei Minuten später erhöhte Philipp Walther zum 2:0. „Das hat Rödinghausen einfach brutal gut gespielt“, erkannte Amghar nach dem Spiel lobend an. „Die zwei schnellen Tore haben uns einfach die Luft aus den Segeln genommen.“

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Besonders ärgerlich für die Hausherren war: In der ersten Halbzeit hatten die Gäste keine einzige zwingende Torchance. Zwar hatte Rödinghausen mehr Ballbesitz, die Obercastroper überzeugten aber mit einem kompakten Auftreten. „Die erste Halbzeit war tipptopp, da haben die Jungs alles reingeworfen. Damit war ich sehr zufrieden“, so Amghar. Und dadurch erspielten sich die Gastgeber auch die zwei besten Torchancen der ersten Hälfte. Emre Ilgin war nach einem präzisen Anspiel von Jonas Pöhlker frei vor dem gegnerischen Tor, sein Abschluss konnte allerdings noch zur Ecke geklärt werden (22.).

Gäste nutzen Chancen eiskalt

Kurze Zeit später parierte Rödinghausens Torwart Lukas Hasse stark gegen Irfan Abdullahu (26.). Die Gäste hingegen nutzen ihre Chancen besser. In der zweiten Hälfte wurde fast jeder Angriff eiskalt mit einem Tor abgeschlossen. So erhöhte erst Hoffmann zum 3:0 (57.), bevor Kubrak mit seinem zweiten Treffer den 4:0-Endstand perfekt machte (60.).

Auffällig war, dass die Gegentreffer im Aufbau alle einen ähnlichen Ursprung hatten. Mit einem langen Pass auf einen Flügelspieler wurde die Abwehr überwunden. Die anschließende Hereingabe fand dann im Strafraum einen Abnehmer. „In der zweiten Hälfte hat die Zuordnung nicht mehr so gut funktioniert und die Mannschaft hat nicht mehr gegen den Ball gearbeitet“, erklärte Amghar die Gegentore. Trotz der Niederlage zeigte sich der Coach zufrieden: „Ich bin stolz auf die Mannschaft und auch wegen des Ergebnisses muss man sich keineswegs schämen.“

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