Zu viel Gegenwind für die Spvg Schwerin

Juniorenfußball: Westfalenpokal

Die A-Junioren der Spvg Schwerin (Bezirksliga) mussten sich am Sonntag im Fußball-Westfalenpokal in der zweiten Runde am Ende mit 1:5 dem Landesligisten Hombrucher SV geschlagen geben.

CASTROP-RAUXEL

, 21.02.2016, 19:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kapitän Simon Decke (rechts) und die A-Junioren der Spvg Schwerin mussten sich bei ihrem ersten Westfalenpokal-Auftritt seit dem Jahr 2010 im Duell mit dem Landesliga-Spitzenreiter Hombrucher SV am Ende mit 1:5 (1:1) geschlagen geben.

Kapitän Simon Decke (rechts) und die A-Junioren der Spvg Schwerin mussten sich bei ihrem ersten Westfalenpokal-Auftritt seit dem Jahr 2010 im Duell mit dem Landesliga-Spitzenreiter Hombrucher SV am Ende mit 1:5 (1:1) geschlagen geben.

Juniorenfußball A-Junioren-Westfalenpokal, 2. Runde Spvg Schwerin – Hombrucher SV 1:5 (1:1)

Von Beginn an wehte ein starker Wind über den Kunstrasen am Grafweg. Was es beiden Mannschaften schwer machte, ins Spiel zu finden. Nach 15 Minuten setzten die Gäste das erste Ausrufezeichen. Die Schweriner Hintermannschaft vermochte einen HSV-Angriff nicht richtig zu klären, der Ball landete bei Tim Lewark, der ungehindert unter Keeper Jörn Gumpricht zum 1:0 ins lange Eck schoss.

Der Gegentreffer versetzte den Bemühungen des Bezirksliga-Vierten, den Landesliga-Spitzenreiter unter Druck zu setzen, einen Dämpfer. Für ein Highlight sorgte Schwerins Schlussmann Gumpricht. Von einem Mitstreiter angespielt, tanzte er einen heraneilenden Angreifer aus, bevor er den Ball aus der Gefahrenzone befördern konnte. Der Wind hatte sich inzwischen mit Regen vermischt. Dieser fegte über den Platz und sorgte bei ruhenden Bällen zu Geduldsspielen.

Ausgleich vor der Pause

In der Schlussminute der ersten Halbzeit glich die Spvg zum 1:1 aus. Marvin Schulze brachte eine Ecke herein. Danach war nicht sicher zu erkennen, ob der Ball direkt über der Linie ging oder tatsächlich dem Hombrucher Phil Südfeld ein Eigentor unterlief, wie Schiedsrichter Robby Erkmann (Herne) vermerkte.

Nach der Pause nahmen die Hombrucher der Spvg den Wind aus den Segeln. In der 48. Minute fiel das 1:2. Weitere Gegentreffer schlugen in kurzer Folge (53., 57., 63.) ein und beendeten den ersten blau-gelben Westfalenpokal-Auftritt seit 2010.

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