1:2 im Gipfeltreffen - war‘s das, TSV Raesfeld?

mlzFussball - der Spieltags-Kommentar

Eine Niederlage im Spitzenspiel, ein Sieg über den Tabellenführer und ein Heimkehrer, der dreimal trifft. Sportredakteur Andreas Leistner kommentiert den aktuellen Spieltag.

Dorsten, Schermbeck, Raesfeld

, 13.10.2019, 22:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga Westfalen

Der Punkt, den der SV Schermbeck in Gütersloh holte, fühlt sich fast wie ein Sieg an. Denn Trainer Thomas Falkowski musste schon starke Anleihen in der eigenen Zweiten machen, um seine Auswechselbank zu füllen. Dort gibt es große Talente, keine Frage. Doch wäre der SVS in Gütersloh in Rückstand geraten, wäre es schon vermessen gewesen, von ihnen die Wende zu erwarten. Deshalb hätte Huub Stevens an der Schermbecker Null hinten seine Freude gehabt, vorne darf aber demnächst auch mal wieder was passieren beim SVS.

Landesliga 4

Das Wichtigste zuerst: Es gibt Wichtigeres als Fußball. So bravourös der Deutener Sieg über Spitzenreiter Werne ist, kann man aus aktuellem Anlass hier nur eines tun: dem Hardter Trainer Martin Stroetzel nach seiner Herzattacke alles Gute und rasche Genesung wünschen.

Kreisliga A 1 RE

War‘s das, TSV Raesfeld? Natürlich nicht. Wenn man aufs Ergebnis und die Zahl der verbleibenden Spiele schaut. Die Art und Weise, wie sich die Raesfelder in Ramsdorf präsentierten, gibt da schon weniger Anlass zum Optimismus. Dominanz und Biss gingen nur vom VfL Ramsdorf aus. Wenn Raesfeld aufsteigen will, muss da noch mehr kommen.

Video
Andreas Ostgathe nach Raesfelds 1:2 in Ramsdorf

Ob der SV Schermbeck II die personellen Anleihen seiner Ersten immer so gut wegsteckt wie gegen Schießbude Weseke, muss sich zeigen. In kompletter Besetzung ist der Aufsteiger aber ein ebenbürtiger Rivale von Ramsdorf und Raesfeld.

In derlei Kategorien müssen derlei keine anderen heimischen Teams denken. Sei es Gahlen, Wulfen oder der BVH. Erfreulich ist der anhaltende Positivtrend der jungen Lembecker. Rot-Weiss Dorsten muss weiter nach unten schauen, und in Altendorf flackern die A-Liga-Lichter nur noch ganz schwach.

Kreisliga B 1 und 2 RE

Endgültig zu Grabe getragen wurde am Sonntag die Spannung in den B-Ligen mit heimischer Beteiligung. In Staffel 1 ist Borken nicht zu stoppen, in Staffel 2 wird es ein Team aus Haltern machen. Die heimischen Mannschaften können interne Ranglistenspiele betreiben und die Saison zum Aufbau für die kommende Spielzeit nutzen, mehr ist nicht drin.

Frauen-Westfalenliga

Der SSV Rhade ist noch nicht am Ziel. Aber er kann, und er wird es erreichen. Das Zeug dazu hat die Mannschaft von Trainer Dirk Bessler allemal. Und wer einen Unterbau hat wie die Rhader mit ihrer U17, der sollte auch, bitte schön, die Westfalenliga halten. Auch wenn es die B-Juniorinnen am Samstag erstmals erwischt hat und sie gegen Aachen die erste Saisonniederlage kassierten.

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