Andreas Lindner ist Westdeutscher Meister

Badminton

Um den Badmintonsport in Dorsten ist es ruhig geworden. Das heißt aber nicht, dass Dorstener Spieler nicht weiter Erfolge feiern. Andreas Lindner etwa, jahrzehntelang für den BV Hervest-Dorsten am Schläger, wurde jetzt Westdeutscher Mixed-Meister der Altersklasse O35.

DORSTEN

von Von Andreas Leistner

, 24.04.2015, 17:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Andreas Lindner ist Westdeutscher Meister

Andreas Lindner, inzwischen für die Bottroper BG aktiv, wurde Westdeutscher Meister im Mixed.

Bei den Titelkämpfen in Solingen ging Lindner mit Manuela Nowak, einer ehemaligen Vereinskameradin vom SC Münster 08, an den Start. 2012 hatte sich der gebürtige Wulfener nach seinem Umzug nach Münster dem SC 08 angeschlossen. 2013 wechselte er dann zur Bottroper BG und traf dort viele alte Bekannte aus Hervester Zeiten wieder.

Spielertrainer ist Matthias Kuchenbecker, ein Bottroper Urgestein, das aber auch schon das BVH-Trikot trug. Gleiches gilt für Matthias Hillbrandt und die Hervester Talente Nils Wackertapp und Jonathan Rathke sind seit zwei Jahren ebenfalls bei der BBG aktiv.

Regionalliga-Aufstieg

Doch nicht nur wegen der alten Kumpels macht Andreas Lindner das Spielen in Bottrop viel Spaß, auch der sportliche Erfolg stimmt. In der vergangenen Saison schaffte das Kuchenbecker-Team den Wiederaufstieg in die Regionalliga und Andreas Lindner spielte dabei eine wesentliche Rolle: „Er hat eine starke Aufstiegssasiosn gespielt“, lobt der Trainer.

Auch in Solingen lief es jetzt für den Ex-Hervester und seine Mixed-Partnerin sehr gut. Nach einem Freilos in der ersten Runde setzten sie sich in zwei Sätzen gegen Michael Kleibert/Simone Weisbarth vom Pulheimer SC durch und im Finale ließen sie den an Position eins gesetzten André Bertko (SG Düsseldorf-Unterrath) und Christine Skropke (Bayer Uerdingen) beim 21:11 und 21:6 keine Chance.

Über Berlin nach Schweden?

Damit hat sich das Bottrop-Münsteraner Duo für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert, die vom 15. bis 17. Mai in Berlin stattfinden. Auch dort haben sich Lindner/Nowak einiges vorgenommen: „Wenn es gut läuft, dann fahren wir auch noch zur WM.“ Voraussetzung: ein Platz unter den ersten Vier. „Nicht unmöglich“, sagt Andreas Lindner.

Mitte Mai weiß er dann, ob sein Weg von Hervest über Münster und Bottrop nach Solingen und Berlin ihn auch noch ins schwedische Helsingborg führt, vom 20. bis 26. September Austragungsort der Weltmeisterschaft.

Lesen Sie jetzt