Schwarze Serie der BG Dorsten hält

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Die BG Dorsten hat wieder einmal in Herford verloren. Trotz der 84:94-Niederlage schnupperte das Lukenda-Team eine Zeit lang am Sieg.

von Ralf Weihrauch

Dorsten

, 25.10.2020, 16:24 Uhr / Lesedauer: 2 min

1. Regionalliga West

BBG Herford - BG Dorsten

94:84 (42:50)

Die Gastgeber hatten mit Jordan Ratinho noch einmal einen Amerikaner mit portugiesischem Pass verpflichtet. Lukenda sagt: „Damit hat Herford vier Vollprofis im Team, wir haben nur Mark Gordon.“ Dieser hat aber in Herford wieder gezeigt, dass er der beste Offensivspieler der Liga ist. Der Amerikaner kam am Samstag wieder einmal auf 41 Punkte, obwohl er seine Dreier kaum traf.

Schwacher Start und schneller Rückstand

Die Dorstener, bei denen Nderim Pelaj verletzt pausierte, kamen sehr schlecht ins Spiel und lagen nach einer 0:13-Serie schnell mit 9:23 zurück, weil sie ihre Würfe nicht trafen. Das änderte sich dann aber schnell. Da Gordon gedoppelt wurde hatten so die anderen Dorstener von freie Würfe von Außen und trafen sie auch.

Zum Ende des ersten Viertels lag die BG zwar noch mit 17:25 hinten, holte dann aber auf. Dank einer sehr guten Dreierquote (5/9) glichen die Dorstener nicht nur aus, sondern lagen zur Pause mit 50:42 vorn.

Der Trainer freute sich, dass junge Spieler wie Jeffrey Eromonsele und vor allem Sven Morlock lange auf dem Feld standen und auch gut spielten. So kam Morlock in seinen 20 Minute auf zwölf Punkte.

Köhler traf nicht wie gewohnt

Ein Manko der Dorstener war, dass Kapitän Willi Köhler nicht wie gewohnt aus der Halbdistanz traf (1/11). Zudem klappte es in der zweiten Halbzeit mit den Dreiern nicht mehr. Von den 16 Versuchen landeten nur noch drei im Ziel.

Das wurde entscheidend als die Herforder beim Stande von 58:45 für die BG auf eine Zonendeckung umstellten. Als dann Mark Gordon für einige Minute pausierte, holte Herford nicht nur einen Acht-Punkte-Rückstand auf, sondern führte nach 30 Minute 68:67. In diesen Minuten wurde Pelaj schmerzlich vermisst, so Lukenda: „Er hätte mit seiner Erfahrung Ruhe ins Spiel bringen können.“

Doch auch im Schlussviertel blieb es lange noch ausgeglichen, und in der 37. Minute stand es noch 79:79. Aber dann machte sich die Erfahrung der Herforder Profis bezahlt: „Die kennen solche Situationen in der Crunch-Time und haben das dann sehr smart zu Ende gespielt. Ich bin aber sehr stolz darauf, dass meine junge Mannschaft sich so toll entwickelt.“

BG: Eromonsele (5/1), Pelaj (o.E.), Gordon (41/1), von Quenaudon (o.E.), Köhler (2), Diene (2), Wegener (8), Styranko (o.E.) Galvez Rodriguez (3), Morlock (12/2), Peters (8/2), Voca (2).

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