Nwabuzors Comeback fehlt nur die Krönung

mlzBasketball

31 Punkte, sechs Rebounds, vier Assists und fünf Ballgewinne - Mike Nwabuzor feierte bei der BG Dorsten ein fulminantes Comeback. Nur die Krönung, die fehlte.

Dorsten, Wulfen

, 26.01.2020, 00:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

1. Regionalliga West

BG Dorsten - Hertener Löwen

78:83 (35:34)

Heimkehrer Mike Nwabuzor spielte beim Vest-Derby der BG Dorsten gegen die Hertener Löwen, als wäre er nie weg gewesen. Der Amerikaner, der nach der Heimkehr von Adam Pickett sofort seine Bereitschaft zur Rückkehr nach Dorsten signalisierte, war bei seinem ersten Spiel im BG-Trikot gleich wieder Dreh- und Angelpunkt seines Teams. Doch genau das gab am Ende auch den Ausschlag - gegen die BG.

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Denn Nwabuzors Mannschaft musste mit einem großen Handicap klarkommen: Mit dem gesperrten Sam Egedi fehlte der BG der zweite Importspieler und damit die wichtige Entlastung für Nwabuzor. Der sammelte ausgezeichnete Statistik-Werte - 31 Punkte, sechs Rebounds, vier Assists und fünf Ballgewinne. Doch Nwabuzor musste dafür auch 40 Minuten durchspielen, und so ging der BG nach einem starken Spiel in der Spiel entscheidenden Phase die Luft aus. 65:55 führten die Dorstener nach dem dritten Viertel. Doch in den letzten zehn Minuten übernahmen dann doch noch die Gäste aus Herten, bei denen vier Akteure zweistellig punkteten, das Kommando.

BG: Eromonsele, Pelaj (13/3), Penders (9/3), Schmidt (2), Morlock (8/2), Köhler (12), Nwabuzor (31/4), Peters (3/1), Voca.

Bayer 04 Leverkusen II - BSV Wulfen

70:84 (33:52)

Der Traum der BSV Münsterland askets Wulfen von den Play-offs lebt weiter. Mit dem 84:70-Erfolg in der Leverkusener Ostermann-Arena haben die Wulfener am Samstag den direkten Vergleich mit der Reserve der Bayer Giants für sich entschieden. Der BSV kletterte damit auf Platz zehn und hat mit Citybasket Recklinghausen auf Platz acht wieder ein Team aus dem Kreis der Play-off-Konkurrenten im Visier, das im direkten Vergleich schlechter ist. Allerdings sind es bis zum achten Platz weiterhin vier Punkte, und sollte einer der anderen Konkurrenten wie Hagen, Deutz oder Herten mit in einen Mehrfach-Vergleich rutschen, hätte Wulfen durchweg schlechte Karten.

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Doch das interessierte nach dem starken Auftritt des BSV-Teams in Leverkusen erst einmal niemanden. Die Bayer-Reserve legte zwar eine 6:0-Führung hin und führte auch noch mit 14:12 und 16:14 (8. Minute). Doch danach übernahm Wulfen das Kommando. Ende des ersten Viertels lagen die Gäste bereits 23:16 vorn, und im zweiten Viertel drehte der BSV weiter auf. Beim 52:33 zur Pause war der Gewinn des direkten Vergleichs chon mehr als nur eine theoretische Möglichkeit.

Bayer setzte zwar noch einmal zur Aufholjagd an und verkürzte auf 39:52. Doch dabei blieb es. Wulfen hielt seine Führung fortan bis Spielende konstant bei rund 16 Punkten und feierte einen ungefährdeten Erfolg.

BSV: Silic (1), Winck (7/2), Allen (26/3), Ajagbe (3), Terboven (o.E.), Kleinert (1/3), Haucke (5, 7 Rebounds), Bellscheidt (7/1), Vadder (4), van Buer, Piechotta (o.E.), Peters (8, 7 Rebounds).

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