Bilal Özkaras Leidenszeit hat beim SV Schermbeck ein Ende

mlzFussball

Einen Monat ist es her, da zog sich Bilal Can Özkara einen Bänderriss zu. Im Angriffsspiel des SV Schermbeck klaffte fortan eine spürbare Lücke. Jetzt feierte der 19-Jährige sein Comeback.

Schermbeck

, 25.09.2019, 11:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schnell, trickreich, frech - in seinen ersten Spielen für den SV Schermbeck weckte Neuzugang Bilal Can Özkara große Hoffnungen. Nicht umsonst wurde er bei der Dorstener Stadtmeisterschaft als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet, und als er im ersten Oberliga-Spiel gegen Herne den Elfmeter zum 1:0 heraus holte, prophezeite der 2. Vorsitzende des SVS Thorsten Schröder: „Das war nicht der letzte!“ Doch dann kam der 14. August.

Jetzt lesen

Im Westfalenpokal-Spiel bei YEG Hassel knickte Özkara kurz vor Schluss nach einem Pressschlag um und zog sich einen Außenbandriss im rechten Knöchel zu. Mehrere Wochen musste der SVS ohne seinen Shootingstar auskommen. Hart für das Team, und hart für Bilal Özkara.

“Zuschauen zu müssen, ist ganz schön blöd“

“Zuschauen zu müssen, ist schon ganz schön blöd“, sagte er am Mittwoch im Gespräch mit unserer Redaktion. Für den 19-Jährigen war es die zweite längere Verletzungspause seiner Karriere: „Beim MSV Duisburg habe ich mir in der U16 mal das Schlüsselbein gebrochen.“ Die Rolle des Zuschauers kannte der junge Angreifer also. Trotzdem wurde die Zeit „draußen“ natürlich unendlich lang. Doch vergangene Woche kündigte sich das Ende an.

Nach Einzel-, Lauf- und Krafttraining absolvierte Bilal Özkara wieder die erste Einheit zusammen mit der Mannschaft. „Zumindest die halbe“, berichtet er. Doch das reichte ihm, um Trainer Thomas Falkowski zu signalisieren: „Es geht wieder.“

Comeback fiel länger aus als geplant

Und so plante Falkowski für das Kreispokalspiel beim VfB Hüls am Dienstag das Comeback seines Stürmers ein. „Eigentlich waren 30 Minuten vorgesehen“, sagt der Trainer. Doch weil die Partie schon in der ersten Halbzeit entschieden war, wechselte er Bilal Özkara schon zu Beginn des zweiten Durchgangs ein. Ergebnis: „Okay“, findet der Trainer. „Gut“, sagt auch der Spieler.

Schmerzen habe er keine mehr. „Nur im Kopf zieht man vielleicht noch ein wenig zurück“, räumt er ein. Das weiß natürlich auch Thoms Falkowski und gibt Özkara deshalb „alle Zeit der Welt. Wir wollen Bilal ja nicht verheizen. Er ist mega ehrgeizig und würde am liebsten am nächsten Sonntag schon wieder in der Startelf stehen“. Der Trainer als Gedankenleser? Nun, in diesem Fall ist das wohl nicht allzu schwierig.

Lesen Sie jetzt
Meistgelesen