Wulfens Play-off-Traum ist ausgeträumt, bei der BG Dorsten keimt Hoffnung

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Die Play-off-Träume des BSV Wulfen sind seit Samstag ausgeträumt. Bei der BG Dorsten keimt dagegen Hoffnung auf eine Überraschung im Halbfinale des WBV-Pokals.

Dorsten, Wulfen

, 29.02.2020, 23:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

1. Regionalliga West

BG Dorsten - RheinStars Köln

79:93 (38:47)

Im ersten von zwei Spielen gegen den Tabellenführer binnen sechs Tagen waren die Dorstener am Samstag weniger deutlich unterlegen, als es mancher gefürchtet haben mochte. Immerhin saß US-Aufbauspieler Mike Nwabuzor nach seinem Trainingsunfall, bei dem mehrere Zähne in Mitleidenschaft gezogen wurden, nur auf der Bank. Ob er am Donnerstag im Halbfinale des WBV-Pokals gegen denselben Gegner mit von der Partie ist? Abwarten.

Doch auch ohne ihren Topscorer legten die Dorstener einen guten Start hin und führten nach dem ersten Viertel 24:21. Die starke Offensivleistung konnten die Gastgeber aber im zweiten Viertel nicht aufrecht erhalten, während die Kölner ihren Stiefel im Angriff ihren individuellen Qualitäten entsprechend herunter spielten und mit einem 47:38-Vorsprung in die Halbzeitpause gingen.

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Auch die Viertel drei (18:21) und vier (23:25) gingen knapp an die Gäste, deren Erfolg so nicht mehr in Gefahr geriet. Trotzdem sorgten bei der BG gleich mehrere Akteure für Hoffnungsschimmer für das Pokalspiel. Sam Egedi (22 Punkte) war bei seinem Drang zum Korb kaum aufzuhalten, Nderim Pelaj (29/7) traf aus der Distanz, und Arbnor Voca dokumentierte mit 14 Rebounds, dass er sich wieder der Form nähert, die er vergangene Saison bei der BG zeigte. Wenn nun noch Mike Nwabuzor dazu kommt ....

BG: Eromonsele (4), Pelaj (29/7), Schmidt, Köhler (5), Morlock, Egedi (22), Peters (15/3), Voca (4).

BBG Herford - BSV Wulfen

112:81 (61:39)

Wer noch einen Beweis für die Stärke der Starting Five der BBG Herford gebraucht hätte, hätte sich nur die Partie gegen Wulfen anschauen müssen. Das Gros der Punkte, nämlich 104 der 112 Herforder Punkte, verteilte sich auf vier Spieler. Drei davon hätten den BSV mit ihrer Punktausbeute allein besiegt: Ole Wendt und der Litauer Vaidotas Volkus erzielten je 31 Punkte, Volkus‘ Landsmann Daninius Zvinklys stand ihnen mit 30 Zählern kaum nach.

Der Herforder Offensiv-Power hatte Wulfen vor allem im ersten Viertel nichts entgegen zu setzen. Das 31:12 für die Gastgeber bedeutete den Grundstein für deren klaren Sieg. Beim Seitenwechsel hieß es 61:39 für Herford und vor dem Schlussviertel 85:61.

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Die BSV Münsterland Baskets konnten damit nicht vom Sieg des TSV Bayer 04 Leverkusen II über die Hertener Löwen am Freitagabend profitieren. Bei einem eigenen Erfolg hätten sie beide Teams noch überholen können. So aber liegt Wulfen zwei Spiltage vor Saisonende sechs Punkte hinter dem Tabellenachten Leverkusen. Ein Play-off-Platz ist so für den BSV auch rechnerisch nicht mehr möglich. Die ganze Konzentration kann nun dem Derby-Rückspiel bei der BG Dorsten am kommenden Samstag (7. März) gewidmet werden.

BSV: Silic (7/1), Winck (9/1), Allen (25/2), Kleinert (14/3), Bellscheidt (5), Vadder (4), van Buer (6), Piechotta (7/1), Peters (4).

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