Rückschlag im Playoff-Rennen - BSV Wulfen verliert gegen Ibbenbüren

mlzBasketball

Der BSV Wulfen ist in der 1. Regionalliga West wieder auf den zwölften Tabellenplatz abgerutscht. Das Spiel gegen Ibbenbüren zeigte: Es wird schwer für den BSV im Playoff-Rennen.

Wulfen

, 27.10.2019, 00:19 Uhr / Lesedauer: 2 min

1. Regionalliga West

BSV Wulfen - BB Ibbenbüren

64:74 (28:38)

Ibbenbüren hatte offenbar seine Hausuafgaben gemacht und wusste, wie man dem BSV den Zahn ziehen kann: indem man seine bislang gefährlichsten Offensiv-Waffen lahmlegt – Aufbauspieler Bryant Allen und Center Michael Haucke.

Allen, ansonsten verlässlichster Punktesammler der Wulfener, fand in Juan Barga einen Bewacher, der ihn spürbar an die Kette legte, und Michael Haucke hatte gegen die physisch starken Benjamin Fumey oder Daniel Boahene Probleme, überhaupt zum Abschluss zu kommen. Im ganzen Spiel nahm Wulfens Center – in Essen zuletzt noch mit 29 Punkten Topscorer und Matchwinner seines Teams – gerade einmal acht Würfe. Die 50 Prozent Wurfquote dabei waren okay, doch insgesamt fehlten den Gastgebern ganz einfach Haucke-Punkte, um die Partie ausgeglichen zu gestalten.

Frühe Auszeit

So lief Wulfen schnell einem Rükstand hinterher, und beim 7:12 nahm BSV-Trainer Gary Johnson nach fünf Minuten die erste Auszeit. Doch sein Team fand seinen Rhythmus nicht. Über 17:22 (10.) ging es zum 28:38-Halbzeitstand.

Das dritte Viertel brachte dann aber Besserung. Mit einem 13:0-Run machten die Gastgeber aus einem 38:50-Rückstand bis zum Viertelende einen 51:50-Vorsprung. Ibbenbüren übernahm zwar im Schlussabschnitt wieder die Führung, doch Wulfen durfte bis zur 37. Minute noch auf einen Erfolg hoffen. 62:61 führte der BSV, als sechs Ibbenbürener Punkte in Serie den entscheidenden Knacks bedeuteten. as 67:62 ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen und brachten den Sieg routiniert über die Zeit.

Letztlich verdient, wie die Wulfener anerkennen mussten. Denn von den 40 Spielminuten hatten die Gäste über 32 in Führung gelegen, der BSV ganze fünf.

Die Playoff-Ränge sind für den BSV damit erst einmal wieder ein gutes Stück, nämlich zwei Siege, weit entfernt. Und die kommenden Aufgaben haben es für Gary Johnsons Team ebenfalls in sich. Am nächsten Spieltag muss der BSV zu Tabellenführer Köln, danach kommt die bislang ebenfalls sehr starke BBG Herford in die Gesamtschulhalle.

BSV: Winck (7), S. Landwehr (o.E.), Allen (17/2), Ajagbe (2), Terboven, Kleinert (9/2), Haucke (9), Bellscheidt (18/3), Vadder (o.E.), van Buer (o.E.), Piechotta (5), Peters (2).

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