Bundesliga-Team des SSV Rhade trat bei Borussia Mönchengladbach an

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Einen Sieg und eine Niederlage gab es für die Fußballerinnen des SSV Rhade. In der Westfalenliga musste der SSV nach Kutenhausen-Todtenhausen. Das U17-Bundesliga-Team reiste nach Gladbach.

Rhade

, 20.09.2020, 19:20 Uhr / Lesedauer: 3 min

Ein Sieg und eine Niederlage stand am Ende für den SSV Rhade auf dem Papier. Die Westfalenliga-Fußballerinnen starteten in die Liga in Kutenhausen-Todtenhausen. Die U17-Bundesliga-Mannschaft musste zu Borussia Mönchengladbach.

Westfalenliga

Dirk Bessler, dem Trainer der Westfalenliga-Fußballerinnen des SSV Rhade, war wichtig, gut in die Liga zu starten. Vor allem nach dem Westfalenpokal-Sieg und der darauffolgenden Trainingswoche hatte der Trainer Bedenken.

Frauen-Westfalenliga

Kutenh.-Todtenh. - SSV Rhade

0:2 (0:1)

Doch Besslers Mannschaft zerstreute alle Bedenken von Anfang an. Gut, die ersten fünf Minuten kamen die Rhaderinnen nicht wie erhofft in die Zweikämpfe. Doch Kapital konnten die Gastgeberinnen daraus nicht schlagen. Nach diesen fünf Minuten übernahm der SSV die Kontrolle − und gab sie das ganze Spiel nicht mehr her.

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Bereits bevor Lia Joline Karbe in der 42. Minute die Führung für die Rhaderinnen schoss, hätte der SSV führen können, wenn nicht gar müssen. „Wir hatten Chancen, um zwei oder drei Tore zu schießen“, so Bessler. Doch Maike Sicking vergab zwei richtig gute Chancen, Demi Ehler scheiterte mit ihrem Versuch, genau wie Silvana Portius. Das 1:0 war dann das erste Mal, „dass wir einen Angriff vervollständigt haben“, so Bessler.

Konter der Gastgeberinnen waren immer gefährlich

Aufpassen mussten die Gäste trotzdem die gesamte erste Halbzeit über, auch wenn sie das Spiel im Griff hatten. Kutenhausen-Todtenhausen ist bekannt für schnelle Konter und war über dieses Stilmittel immer wieder gefährlich. „Wir waren aber jederzeit hellwach und haben nichts zugelassen“, sagte Bessler.

Nach der Pause wollten die Gastgeberinnen offensiver agieren.

Kutenhausen-Todtenhausen griff nun vorne an und versuchte Angriffspressing zu spielen. Für Rhade ergaben sich so aber viele Räume, die die Mannschaft gut bespielen konnte. Genau wie in Halbzeit eins konnte der SSV seine Angriffe aber nicht in Tore ummünzen. Die Entscheidung gelang erst Stürmerin Demi Ehler in der 72. Minute.

Trainer Bessler bilanzierte: „Wir wollten gut in die Liga reinkommen nach dem Westfalenpokal-Sieg. Das war gar nicht so leicht, haben wir aber geschafft. Der Sieg für uns war verdient.“ Der Trainer verbuchte die drei Punkte unter „Arbeitssieg“.

SSV: Radüchel; Grosser (86. von der Aßen), Sagolla, Ehler, Sicking (75. Lechtenberg), van Kampen, Leifeld, Portius, Karbe, Wewers (60. Gosling), Schonebeck.

Tore: 0:1 Karbe (42.), 0:2 Ehler (72.).

U17-Bundesliga

In ihrem zweiten Bundesliga-Spiel mussten die U17-Fußballerinnen des SSV Rhade ihre erste Niederlage einstecken. Gegen einen prominenten Namen unterlag das Team von Trainer Mike Lerche nach einem frühen Rückstand 0:1.

U17-Bundesliga

Bor. Mönchengl. - SSV Rhade

1:0 (1:0)

Vor dem Spiel hatte Rhades Trainer Mike Lerche noch davor gewarnt: Sein Team müsse jederzeit hellwach sein, um gegen Borussia Mönchengladbach bestehen zu können. Doch dann passierte das, was nicht passieren durfte − und kostete dem SSV letztendlich den Punktgewinn. Nach nur drei Minuten brachte Kyra van Leeuwe die Gastgebrinnen in Führung. „Wir waren die erste Viertelstunde überhaupt nicht wach“, sagte Lerche.

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Aus der Abwehr bekamen die Rhaderinnen den Ball nicht geklärt. Hin und her flog dieser zu van Leeuwe, die lediglich eine Spielerin noch austanzen musste und dann frei zur Führung einschoss. „Das war eine Unachtsamkeit der Defensive“, kritisierte der Trainer.

Ein wenig geschockt zeigten sich die Rhaderinnen vom frühen Rückstand noch. Nach einer Viertelstunde fanden dann aber auch sie in die Partie. Doch gefährlich wurde der SSV nicht mehr. Im ganzen Spiel über zählte Lerche keine einzige große Torchance. Das ganze Geschehen spielte sich im Mittelfeld ab. Gladbach machte die Räume klug zu und verteidigte jeden Rhader Angriff konzentriert.

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Ganz unzufrieden mit seiner Elf war Lerche trotz der Niederlage aber nicht. „Wir haben gut dagegengehalten und und gewehrt“, so der Trainer. „Wir haben nach dem frühen Rückstand alles gemacht, was wir konnten.“ Gegen ein Spitzenteam wie Gladbach war das trotz der Niederlage eine gute Leistung.

SSV: Kleinpas; Baumeister, Geling, Bruns (66. Herbers), Lerche (71. Paulusman), Pönsgen (49. Aßmann), Kreielkamp, Hubbeling, Wansing, Büttelbrock (71. Stöttelder), Wilting

Tore: 1:0 van Leeuwe (3.).

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