Corona: Dorstens Sportler beweisen Solidarität und Kreativität

Bürgermeister sagt „Danke“

Bürgermeister Tobias Stockhoff und Sportkoordinator Michael Maiß haben Dorstens Sportlern ein Dankeschön für die bislang gezeigte große Solidarität während der Coronakrise ausgesprochen.

Dorsten

, 30.04.2020, 11:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Michael Maiß und Tobias Stockhoff

Bürgermeister Tobias Stockhff (r.) und Sportkoordinator Michael Maiß (l.) danken Dorstens Sportlern für die bislang in der Coronakrise gezeigte Solidarität. © Andreas Leistner

Michael Maiß hält regelmäßig Kontakt zu den Klubs und berichtet, dass es so gut wie keine Austritte von Mitgliedern zu verzeichnen gibt. Und das in einer Zeit, in der es für die Entrichtung von Mitgliedsbeiträgen kaum eine Gegenleistung geben kann.

https://www.youtube.com/watch?v=VTGVYIUiUH0&feature=youtu.be

„Corona schränkt natürlich auch das Leben der Sportlerinnen und Sportler und der Vereine in unserer Stadt sehr ein. Das ist mit vielen Herausforderungen verbunden. Ich freue mich sehr, dass wir in den Vereinen und zwischen den Vereinen in Dorsten eine große Solidarität spüren“, sagt Bürgermeister Stockhoff.

“Verrückte Ideen“

Viele Vereine überraschten darüber hinaus mit tollen und teils ziemlich verrückten Ideen: ob das „Jogging-Battle“ der Fußballer des SSV Rhade, andere Wettbewerbe, die über die sozialen Medien ausgetragen würden, oder die Mitglieder des Tennisclubs Deuten, die Tricks mit dem Tennisball vorführten. „Das sind nur einige Beispiele von vielen, die zeigen, dass die Dorstener Sportfamilie auch in diesen Zeiten zusammenhält“, sagt Michael Maiß.

Sowohl der Sportkoordinator als auch der Bürgermeister haben Hoffnung, dass die Corona-Schutzverordnung in absehbarer Zeit auch sportliche Aktivitäten wieder nach und nach zulässt – selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Regeln.

Gebühren-Einbuße

Allerdings hat die Coronakrise für die Stadt auch auf der Ebene des Sports negative Auswirkungen. Der Verzicht auf die Hallennutzungsgebühren, den die Stadt nach der Schließung der städtischen Sportstätten ausgesprochen hatte, kostet sie monatlich rund 7000 Euro, wie Pressesprecher Christoph Wnkel auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte.

Jetzt lesen

Im Sommerhalbjahr vom 1. April bis zum 30. September hätte die Stadt Dorsten rund 42.000 Euro Hallennutzungsgebühren in Rechnung gestellt.

Die stornierten Nutzungsgebühren für Einzelbelegungen wie Turniere oder andere Veranstaltungen belaufen sich für die Zeit von März bis Mai auf 660 Euro.

Demgegenüber stehen allerdings auch Einsparungen bei den Heizkosten, da die Anlagen in der Zeit, in der weder Schulen noch Vereine die Hallen nutzen, herunter gefahren werden und lediglich die nötige Basis-Raumtemperatur von rund 16 Grad sichern.

Lesen Sie jetzt