So lief das erste Sportfest nach der Corona-Pause bei der LG Dorsten

mlzLeichtathletik

Es sollte ein hoffnungsvolles Startsignal werden. Doch das Corona-Sportfest 3.1 der LG Dorsten bestätigte auch die Probleme, vor der die Leichtathletik in Dorsten steht.

Dorsten

, 03.07.2020, 06:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit Problemen hatte das Corona-Sportfest 3.1 der LG Dorsten schon im Vorfeld zu kämpfen gehabt. Doch dann spielte am Mittwoch auch das Wetter nicht mit und verschlechterte die ohnehin gewöhnungsbedürftigen Bedingungen auf der Anlage an der Marler Straße noch zusätzlich.

Die Konsequenz: Mit 30 Teilnehmern und 40 Starts bei zwei angebotenen Disziplinen blieb das Sportfest-Programm äußerst überschaubar. Organisator Leo Monz-Dietz war davon aber nicht überrascht.

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Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten

Das erste offizielle Sportfest der LG Dorsten nach der Corona-Pause litt am Mittwoch unter dem regnerischen Wetter. Obwohl die Organisatoren den Start vorsichtshalber um eine halbe Stunde nach hinten verlegten, waren die Weitsprunganlage und die Laufbahn natürlich in keinem guten Zustand.
01.07.2020
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Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner
Corona-Sportfest 3.0 der LG Dorsten, 1. Juli 2020© Andreas Leistner

Ursprünglich hatte die LG Dorsten mehr Anmeldungen für ihr Sportfest gehabt. Sogar aus den Niederlanden hatte sich ein Athlet für die 800 m gemeldet. Doch als Leo Monz-Dietz ihn und die übrigen auswärtigen Teilnehmer darüber informierte, dass die Dorstener Anlage nur eine 800-m-Bahn besitzt und die auch noch zwei unterschiedliche Beläge besitzt, nämlich 220 m Asche und 80 m Tartan, zogen etliche Athleten ihre Startzusage wieder zurück.

Und die, die kamen, nahmen die Anlage an der Marler Straße erst einmal genau unter die Lupe, denn di starken Regenfälle am Mittwochnachmittag hatten den Zustand der Laufbahn noch weiter verschlechtert.

Rolf Abels vom USC Bochum winkte gleich ab. „Ich habe gerade erst eine Verletzung auskuriert, da will ich hier nichts riskieren“, erklärte der 64-jährige 800-m-Läufer. Dabei hatte er den Wettkampf in Dorsten nutzen wollen, um die geforderte Norm für die Senioren-DM von 2:53 min anzugreifen. Genau wie sein Vereinskollege Peter Mäder. Der nahm Abels noch auf eine Streckenbesichtigung mit. Doch danach stand auch für ihn fest: „Das geht nicht. Auf der Gegengeraden ist die aufgeweichte Asche extrem rutschig.“ Mäder plagt sich aber mit Bandscheibenproblemen und entschied deshalb, ebenfalls auf einen Start zu verzichten. „Außerdem“, erklärte er lächelnd, „wäre das mit den Kindern und Jugendlichen im Feld sicher ein sehr unruhiges Rennen geworden.“

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Unruhig oder nicht: Sieger Lutz Holste bestätigte in 2:02,5 min seine Unterdistanzfähigkeiten, und auch andere sportliche Leistungen konnten sich sehr wohl sehen lassen. So sprang die Westfälische Vizehallenmeisterin Anna Milberg (W15) von der SG Eintracht Gevelsberg 5,12 m und sorgte damit für das zweite beachtliche Ergebnis des Tages.

Doch auch die anderen Teilnehmer gaben natürlich alles und bestätigten die Trainingsleistungen der vergangenen Wochen“Und genau darum ging es uns ja bei dem Sportfest“, erklärte Leo Monz-Dietz.

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Eine Wiederholung ist deshalb fest eingeplant. „Einmal im Jahr wollen wir vor allem dem jüngeren Nachwuchs Gelegenheit bieten, Ergebnisse für die Bestenlisten zu erzielen“, sagt Monz-Dietz. Denn das ist nur bei offiziellen Sportfesten, nicht aber Trainingswettkämpfen möglich.

Eines weiß der Dorstener Trainer aber – und das nicht erst seit Mittwoch: „Unsere Anlage ist für solche Wettkämpfe eigentlich untauglich. Das sind Standards, wie man sie vor 50 Jahren hatte, aber nicht heute.“

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