"Da kann sich dann niemand mehr beschweren": Thomas Fries will auf Kritik eingehen

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Der neue Modus der Stadtmeisterschaft war im Ansatz gut. Einige Punkte liefen dennoch nicht, wie erhofft. Die will der Vorsitzende der Fachschaft Fußball, Thomas Fries, nun angehen.

von Niklas Berkel

Dorsten

, 30.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Das Fazit des Vorsitzenden der Fachschaft Fußball, Thomas Fries, ist positiv. Von dem neuen Modus der Fußball-Stadtmeisterschaft ist er überzeugt, allerdings schlägt er bereits einige Tage nach dem Turnier ein paar Veränderungen vor, die die Stadtmeisterschaft interessanter und fairer gestalten sollen.

"Das Turnier war gut besucht", sagt Fries. Damit erreichte der neue Modus das, was er sich als Ziel gesetzt hatte. Den neuen Modus setzte die Fachschaft Fußball nur deshalb ein, weil der alte von den Zuschauern nicht mehr angenommen wurde. Es ging vor allem darum, alle Vereine wieder zeitgleich zum Platz zu bekommen. "Das haben wir geschafft und das wollen wir nun auch so beibehalten", sagt Fries.

Zwei Kritikpunkte sollen verbessert werden

Änderungen soll – und muss – es aber trotzdem geben. Kritikpunkte waren so, dass Gruppe C am Finaltag am Samstag ein Spiel mehr auszutragen hatte als die Gruppen A und B. Das bedeutete 35 Minuten mehr Spielzeit in den Knochen für den TuS Gahlen aus Gruppe C, der es ins Finale schaffte. Der zweite Kritikpunkt war, dass der BVH Dorsten – als Ausrichter im Halbfinale gesetzt – komplett ausgeruht war. Auch wenn sich das für die Holsterhausener nicht auszahlte, konnte Fries den Kritikpunkt verstehen.

Ein Spiel mehr, dafür kürzere Spielzeit

Die Idee ist nun, zwei Spieltage in allen drei Gruppen bereits am Freitagabend durchzuführen. Um das zu bewerkstelligen, soll die Spielzeit auf einmal 30 Minuten reduziert werden. Dazu soll am Finaltag selber ein Viertelfinale gespielt werden. Platz zwei und der beste Gruppendritte würden dann ebenfalls weiterkommen. "Dann fliegen nicht so viele Mannschaften nach der Gruppenphase raus, davon erhoffen wir uns noch einmal mehr Zuschauer", sagt Fries. Die Spielzeit in den Finalspielen soll dann ebenfalls nur 30 Minuten betragen. "Das ist zumindest die Idee", erklärt der Vorsitzende der Fachschaft Fußball.

Für die beiden Teams, die es ins Finale schaffen, würden das 120 Minuten reine Spielzeit am Samstag bedeuten. "Ein Spiel mit Verlängerung. Da kann sich dann niemand mehr beschweren", sagt Fries.

Player Party soll besser werden

Ein anderer Punkt, der verbessert werden soll, ist die Players Party. "Da müssen wir früher mit beginnen", erklärt Fries. "Zwei Stunden nach dem Finale war zu spät." Schon während das Endspiel läuft, soll der DJ dann im kommenden Jahr beginnen zu spielen. Damit mehr Spieler und Zuschauer da bleiben, um gemeinsam zu feiern.

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