Darum wird es für den SV Altendorf schwerer

Fußball

Der SV Altendorf-Ulfkotte geht in sein zweites Jahr als A-Ligist. Gemeinhin gilt das ja als das schwerste für einen Aufsteiger.

Altendorf-Ulfkotte

, 06.07.2019, 13:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Darum wird es für den SV Altendorf schwerer

Trainer Thomas Kreuz (o.r.) und sein Co. Dirk Grünheid (o.l.) begrüßten beim Trainingsauftakt am Donnerstag die Neuzugänge (o.v.l.) Johannes Schneider, Luis Kreuz, Lucas Berg, Daniel Grünheid und Marcel Titz sowie (u.v.l.) Lennard Berg, Noah Wilms und Leon Döring. © Ralf Pieper

Sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Klassenerhalt. In der vergangenen Saison hat der SV Altendorf-Ulfkotte alle Saisonziele erreicht. Doch das wird in der neuen Spielzeit schwerer werden, das weiß auch Trainer Thomas Kreuz. Doch der SVA-Coach ist dennoch zuversichtlich.

„Es macht einfach Spaß, mit so vielen jungen Leuten zu arbeiten“, sagte Kreuz nach der Vorstellung des Kaders und der ersten Trainingseinheit am Donnerstagabend: „Das gibt ja auch dem Gesamtverein eine ganz andere Perspektive.“ Kreuz weiß, wovon er redet. Immerhin betreut er die Mannschaft seit mittlerweile neun Jahren.

Kader ist breiter aufgestellt

Zur neuen Saison sei der Kader breiter aufgestellt, nennt Kreuz ein wichtiges Plus im Vergleich zum Vorjahr. Da war den Altendorfern nach starker Hinrunde in der zweiten Saisonhälfte spürbar die Luft ausgegangen, so dass sie am Ende noch ein wenig um den Klassenerhalt bangen mussten.

Das soll in der neuen Spielzeit natürlich nach Möglichkeit nicht passieren. Doch Thomas Kreuz glaubt, dass die Liga insgesamt stärker geworden ist: „Der SV Schermbeck II ist zum Beispiel als Aufsteiger alles andere als Laufkundschaft. Dazu Teams wie Wulfen oder Gahlen, es wird schwerer. Gut für uns ist vielleicht, dass Fenerbahce Istanbul Marl drin geblieben ist“, nennt Kreuz gleich einmal ein Team, mit dem seine eigene Mannschaft sich messen lassen muss.

“Titz wird unser Dreh- und Agelpunkt“

Kreuz ist froh, dass er dabei weiterhin auf Marcel Titz zurückgreifen kann, der schon in der Rückrunde der vergangenen Saison beim SVA einstieg, trotzdem aber noch als Neuzugang vorgestellt wurde: „Er könnte locker auch höher spielen und wird unser Dreh- und Angelpunkt sein.“

Andere Leistungsträger bereiten dagegen Sorgen. Thiemo Kersting etwa will nur noch als Stand-by-Spieler im Notfall aushelfen, und bei Florian Berning ist nach seinem Kreuzbandriss Anfang des Jahres noch nicht wieder an Fußballspielen zu denken. „Er hat mir versprochen: Wenn er fit wird, spielt er bei uns“, berichtet Thomas Kreuz. Doch bis dahin konzentriert sich Berning auf seine Aufgabe als Physiotherapeut beim SV Hardt.

Zur Rückrunde wird dann auch noch Torjäger Christian Konstanczak in Süddeutschland studieren. „Bis dahin“, weiß sein Trainer, „brauchen wir ein gutes Punktepolster.“ Sonst wird‘s schwer.

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