Dorstens Kreisligisten stehen in den Startlöchern

mlzFußball

Die Vorbereitung ist zu Ende. Am Sonntag geht es auch für die heimischen Kreisliga-Fußballer wieder um Punkte. Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse der Winterpause.

von Niklas Berkel

Dorsten

, 17.02.2019, 11:35 Uhr / Lesedauer: 3 min

Kreisliga A 1 RE

BW Wulfen

Tabellenplatz: 2.

Zufriedenheit: Aufgrund des Wetters war Wulfen nur zweimal auf dem Platz, sagt Trainer Daniel Schikora. Ausgewichen ist Wulfen mal nach Deuten, mal in die Soccerhalle oder ins Fitnessstudio. „Die Vorbereitung war deshalb eher durchwachsen“, sagt Schikora.

Veränderungen: Abgänge gab es keine, mit Sebastian Gabor kam vom SC Reken dafür ein neuer Stürmer. Mit drei Treffern in den Testspielen schlug er voll ein. „Sebastian ist für uns eine volle Verstärkung“, sagt Schikora.

Ziel: Neun Punkte fehlen Wulfen zur Tabellenspitze. Aus den Augen verloren haben die Wulfener den Aufstieg aber nicht. „Wir wollen von Spiel zu Spiel schauen − und vielleicht kommen wir noch mal ran. Alles ist möglich.“

Dorstens Kreisligisten stehen in den Startlöchern

Wulfens Trainer Daniel Schikora war mit der Vorbereitung nur bedingt zufrieden, weil seinem Team die Trainingsmöglichkeiten fehlten. © Joachim Lücke

TSV Raesfeld

Tabellenplatz: 3.

Zufriedenheit: Gegen Erle (7:0), Krechting (9:2) und Südlohn (8:0) gewann der TSV deutlich. Bis auf die Phase, wo der Schneefall Trainingseinheiten draußen verhinderte, war Trainer Andreas Ostgathe mit der Wintervorbereitung sehr zufrieden.

Veränderungen: Einen Abgang und einen Neuzugang gab es intern: Stephan Flück kehrt nach seinem Mittelfußbruch nicht zurück, Lukas Ellermann steht nach seinem Kreuzbandriss dafür wieder zur Verfügung.

Ziel: „Wir wollen da sein, wenn Hoxfeld schwächelt und nicht Wulfen den Vortritt im Aufstiegskampf lassen“, sagt Trainer Andreas Ostgathe. Minimalziel ist Platz drei.

SV Lembeck

Tabellenplatz: 5.

Zufriedenheit: Mit den Ergebnissen der Vorbereitung war Lembecks Trainer Markus Overbeck nicht zufrieden. Alle drei Testspiele verlor der SVL. Mit den Leistungen dafür mehr. „Zwei ordentliche Spiele waren dabei.“

Veränderungen: Direkte Veränderungen gibt es keine. Aufgrund der familiären Situation steht Steffen Rekers dem SVL aber nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung.

Ziel: „Wir wollen mindestens Platz sechs mit Biegen und Brechen“, sagt Overbeck. Ohne Rekers und mit vielen Verletzten werde das aber schwierig.

RW Dorsten

Tabellenplatz: 6.

Zufriedenheit: Die Trainingsbeteiligung beim FC war traditionell schwach. Trainer Udo Kehren hat einige Wechselschichtler in seiner Elf. „Das macht es natürlich beim Training schwierig. Deswegen war die Vorbereitung durchwachsen.“

Veränderungen: Mit Ali Kühla (FC Marl) und Denniz Uzunali (SV Hullern) konnte Kehren zwei Neue begrüßen.

Ziel: „Wir wollen, so gut es geht, Platz sechs halten. Wenn wir irgendwo da auflaufen, vielleicht Platz sieben, wäre das schon gut.“

BVH Dorsten

Tabellenplatz: 9.

Zufriedenheit: BVH-Trainer Arek Knura ist mit der Wintervorbereitung unzufrieden. „Wir waren mehr im Fitnessstudio oder im Wald als auf dem Trainingsplatz“, moniert er.

Veränderungen: Till Lahrmann kehrt nach fast eineinhalb Jahren Verletzungspause zurück. Außerdem ist Sandro Vogelsang nach langer Verletzung wieder einsatzbereit.

Ziel: Minimum Platz neun zu halten. „Auf jeden Fall mehr Punkte holen, als in der Hinrunde, also mindestens 20“, sagt Knura.

Dorstens Kreisligisten stehen in den Startlöchern

Oktay Kara (l.) und der BVH möchten eine bessere Rück- als Hinserie spielen, Christian Vadder (r.) und der SV Lembeck wollen unter den ersten Sechs bleiben. © Joachim Lücke

SV Altendorf

Tabellenplatz: 10.

Zufriedenheit: Altendorfs Trainer Thomas Kreuz ist gar nicht zufrieden. Lediglich einmal konnte er testen (1:1 gegen den SSV Buer U19), viele Spieler fielen in der Vorbereitung aus.

Veränderungen: Justin Heidel wechselt zu BV Rentfort, Florian Berning fehlt aufgrund eines Kreuzbandrisses für den Rest der Saison.

Ziel: „Wir müssen langsam den Arsch hochkriegen und alles daran setzen, die Klasse zu halten“, sagt SVA-Trainer Thomas Kreuz.

SuS Hervest

Tabellenplatz: 13.

Zufriedenheit: Mit der Leistung seiner Mannschaft ist Hervests Trainer Christian Martschat zufrieden. „Alle haben super mitgezogen.“ Und das obwohl die Trainingsbedingungen nicht immer gut waren.

Veränderungen: Mit Muhammed Acar, Timo Merten und Joel Burmann stehen Martschat drei Optionen mehr zur Verfügung als noch in der Hinrunde. Ansonsten hat er mit Daniel Windbrake einen neuen Sportlichen Leiter an seiner Seite, weil Kay Cipa das Amt des 1. Vorsitzenden übernommen hat.

Ziel: „Unser Ziel kann nur der Klassenerhalt sein“, sagt Martschat. Drei Punkte hat seine Mannschaft derzeit Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Kreisliga B 1 RE

SSV Rhade

Tabellenplatz: 1.

Zufriedenheit: „Wer in der Wintervorbereitung denkt, er könne alles machen, was er sich vorgestellt hat, ist ein Illusionist“, sagt Rhades Trainer Martin Trockel. So ist er trotz ausgefallener Trainingseinheiten und Testspiele nicht unzufrieden.

Veränderungen: Mit Lukas Pieper steht Trockel ein neuer Co-Trainer zur Verfügung. „Wir können das Training jetzt mehr individualisieren.“

Ziel: „Ein Aufstieg ist nie planbar, aber wir wollen unseren derzeitigen ersten Platz festigen!“

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Rhades Trainer Martin Trockel will mit seinem Team Platz eins verteidigen. © Joachim Lücke

Eintracht Erle

Tabellenplatz: 7.

Zufriedenheit: Mit der Situation seit Beginn der Vorbereitung ist Erles Trainer Ralf Hard nicht zufrieden. „Das Wetter war schlecht und die Einstellung meiner Mannschaft auch.“

Veränderungen: „Es hören viele gestandene Spieler auf. Namen möchte ich aber nicht nennen“, sagt Hard.

Ziel: Das Ziel aufgrund der schwachen Vorbereitung heißt für Hard deshalb auch: Durchkommen. „Wir müssen irgendwie die Saison vernünftig zu Ende spielen.“

Kreisliga B 2 RE

GW Barkenberg

Tabellenplatz: 4.

Zufriedenheit: „Ich bin sehr zufrieden“, sagt Barkenbergs Trainer Oliver Dirr. Sowohl mit der Trainingsbeteiligung als auch mit den Bedingungen. „Wir konnten gut in die Halle ausweichen.“

Veränderungen: Arjan Arifaj und Albinat Packolli sind zwar noch angemeldet, stehen aber nicht mehr im Barkenberger Kader. Neu dabei sind Morice Niedick, Ken Kirchhoff und Dennis Ulbricht. Mehmet Levent, Patrick Sadowski, Patrick Floß und Marc Hinzmann sind gefühlte Neuzugänge.

Ziel: „Schermbeck bekommen wir nicht“, gibt Dirr die Hoffnung auf Platz eins auf. „Aber Platz zwei ist sicherlich machbar.“

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