Dorstens „Mittelfeld der Hinrunde“ enthält eine faustdicke Überraschung

mlzFußball

Der Posten im Tor ist vergeben, die Abwehr steht. Doch wer sind die Denker und Lenker im Mittelfeld unserer „Elf der Hinrunde“?

von Niklas Berkel

Dorsten

, 18.12.2019, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Dorstener „Mittelfeld der Hinrunde“ überzeugt mit vielen Qualitäten. Defensiv wie offensiv bringen alle vier Spieler nicht nur Woche für Woche ihre Leistung, sondern führen ihr Team in entscheidenden Situationen. Ein Jungspund überrascht alle.

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Mit Steffen Fellner vom SV Lembeck, Nico Genieser von BW Wulfen und Moritz Noetzel von RW Deuten stehen drei Spieler auf dem Platz, die nicht nur extrem zweikampfstark sind, sondern auch regelmäßig ihre Torgefahr unter Beweis stellen. Und mit Lia Karbe überrascht ein Jungspund nicht nur ihren Trainer, sondern auch viele gestandene Spieler, die bei der „Elf der Hinrunde“ in die Röhre schauen.

Dorstens „Mittelfeld der Hinrunde“ enthält eine faustdicke Überraschung

Moritz Noetzel ist mit seiner Schnelligkeit schon so manchem Gegenspieler entwischt. © Joachim Lücke

Auf der rechten Seite hat sich Moritz Noetzel in die „Elf der Hinrunde“ gespielt. Der junge Deutener hat sich schnell in der Landesliga aklimatisiert. Mit seiner Schnelligkeit und seiner Technik erzeugt er viel Gefahr. Doch nicht nur Offensiv bringt Noetzel Qualitäten mit. Auch hinten in der Viererkette hat er schon verteidigt und überzeugte. Noetzel ist eine Allzweckwaffe. Dazu erzielte er schon fünf Tore und hat entscheidenden Anteil am Höhenflug der Deutener.

Sie ist die Entdeckung der Saison

Auf die wichtige Postion des „Sechsers“ haben es ebenfalls zwei Spieler aus dem Dorstener Norden geschafft. Währen Steffen Fellner aufgrund seiner Zweikampfstärke, seiner Torgefährlichkeit und seinen Qualitäten als Leader nicht überrascht, überrascht der andere Name umso mehr: Lia Karbe vom SSV Rhade ist gerade einmal 17 Jahre alt. Der Sprung in den Senioren-Fußball aus der Jugend ist bei Männern wie Frauen enorm. Selten hat ihn jemand so gut gemeistert wie Karbe.

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Sie ist sich für keinen Zweikampf zu schade und technisch einwandfrei. „Sie hat sofort Verantwortung übernommen und ist für uns ein ganz wichtiger Spieler auf der Sechs“, sagt ihr Trainer Dirk Bessler. „Angeleitet von Eva Wewers hat sie sich unwahrscheinlich schnell entwickelt.“

Dorstens „Mittelfeld der Hinrunde“ enthält eine faustdicke Überraschung

Lia-Joline Karbe ist die Entdeckung der Saison. © Ralf Pieper

In unserer „Elf der Hinrunde“ ist es dagegen Steffen Fellner, der die junge Karbe im Mittelfeld leiten soll. So wie er auch das junge Mittelfeld bei seinem SV Lembeck in der Kreisliga A leitet. „Wir hatten einen großen Umbruch im Sommer“, sagt sein Trainer Patrick Rohrand. „Steffen führt unser junges Team hervorragend an.“ Nicht nur auf dem Platz überzeugt er mit Leistung, sondern auch neben dem Platz ist er als Ansprechpartner „der Fixpunkt des Teams“. Fellner ist mit seinen acht Saisontoren aber auch ein gefürchteter Torjäger.

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Steffen Fellner (M.) ist nicht nur zweikampfstark und der Anführer einer jungen Lembecker Mannschaft, sondern auch enorm torgefährlich. © Joachim Lücke

Ein Tor mehr erzielte bislang Nico Genieser von BW Wulfen. Genieser ist ein ähnlicher Typ wie Fellner. Zweikampfstark, torgefährlich, auch oft auf der „Sechs“ eingesetzt. Doch der Wulfener kann auch links offensiv eingesetzt werden. „Wenn er dann nach innen zieht, ist er eine Waffe“, sagt sein Trainer Daniel Schikora. Das bietet außerdem Raum linksaußen, in die der offensivstarke Verteiger Julian Rosario vorstoßen kann. „Nico ist der Kopf des Teams“, sagt Schikora. Neben den neun Toren bereitete er auch schon zehn vor.

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Nico Genieser (M.) ist als nach innen ziehender Linksaußen eine echte Waffe. © Joachim Lücke

Zusammen ergibt sich ein Mittefeld voller mannschaftsdienlicher Spieler, die sich nicht nur für keinen Zweikampf zu schade sind, sondern auch mit spielerischer Finesse und Torgefahr glänzen.

In der nächsten Folge präsentieren wir in den kommenden Tagen den „Sturm der Hinrunde“.
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