Gut am Ball und auf der Linie – das ist der Torwart der Hinrunde

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„Kompletter Torwart“, sagt sein Traoner über ihn. Kein Wunder also, dass er in unserer „Elf der Hinrunde“ den Platz zwischen den Pfosten einnimmt. An ein Spiel erinnert er sich besonders.

Schermbeck, Dorsten, Raesfeld

, 06.12.2019, 15:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dreimal schaffte es der 27-Jährige in die „Elf des Tages“ und ließ damit Marvin Radüchel vom SV Rot-Weiß Deuten, dessen Schwester Jennifer (SSV Rhade) und den Hervester Florian Kalinowski hinter sich, die es jeweils auf zwei Berufungen brachten. Der Name des Siegers: Cedric Drobe aus dem Oberliga-Kader des SV Schermbeck.

Lobeshymnen des Trainers

Wo Drobes Stärken liegen? SVS-Trainer Thomas Falkowski holt bei dieser Frage weit aus: „Er ist unheimlich gut auf der Linie. Aber er ist auch unsere Libero im Spiel, weil er auch am Ball was kann. Er beherrscht den Strafraum, und mit seinen schnellen und präzisen Abschlägen und Abwürfen macht er unser Spiel schnell.“

So viel Lob hört Drobe, der seit Sommer 2018 beim SV Schermbeck spielt, natürlich gern. Er selber sieht das Ganze aber sehr viel bescheidener: „Ich glaube, dass wir als Mannschaft bislang eine ordentliche Saison spielen und ich dabei auch ganz solide Leistungen gezeigt habe.“

Gut am Ball und auf der Linie – das ist der Torwart der Hinrunde

Cedric Drobe (M.) trägt seit Sommer 2018 das Trikot des SV Schermbeck. © privat

Diese Leistung müsse aber immer zusammen mit der seiner Vorderleute gesehen werden: „Ich denke, dass ich mit der gesamten Viererkette gut harmoniert habe. Wir können uns gegenseitig aufeinander verlassen. Das ist halt immer eine Teamleistung.“

Aus der laufenden Saison ist ihm vor allem die Partie in Holzwickede in Erinnerung geblieben. „Da hab‘ ich den ein oder anderen Ball halten müssen, und wir haben am Ende einen knappen und dreckigen 1:0-Sieg gefeiert.“ Na also, geht doch mit dem Stolzsein. Fragt man Cedric Drobe nach seinen Stärken und Schwächen, ist die Bescheidenheit aber schnell zurück.

Noch viele Schwächen?

Auf der Haben-Seite nennt er die Antizipation: „Ich bin ein mitspielender Torwart.“ Und die Schwächen? „Oh, die gibt es noch in allen Bereichen.“ Echt jetzt? „Ja. Wenn es nicht so wäre, würde ich ja nicht im Amateurbereich spielen, sondern in der Bundesliga.“ Stimmt auch wieder.

Aber mit seinem Arbeitsethos würde der 27-Jährige durchaus auch zu den Profis passen: „Ich versuche, mich immer weiter zu verbessern.“ Ein Satz, den jeder Trainer gerne hört – und der Cedric Drobe sicher auch in der Rückrunde noch die ein oder andere Nominierung für die „Elf des Tages“ sichern wird.

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In der nächsten Folge präsentieren wir in den kommenden Tagen die „Abwehr der Hinrunde“.

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