Machen auch die Fußballer jetzt Corona-Pause?

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NRWs Basketballer haben am Dienstag die Verschiebung des Saisonstarts beschlossen. Ziehen die Fußballer im Kreis Recklinghausen jetzt nach? Am Dienstagabend tagte der Vorstand.

Kreis

, 21.10.2020, 11:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am vergangenen Wochenende erreichte die Zahl der Spielausfälle wegen Corona im Fußballkreis Recklinghausen einen neuen Höchststand. „Mittlerweile liegen wir bei den Senioren bei 40 ausgefallenen Spielen“, erklärte Kreisvorsitzender Hans-Otto Matthey am Mittwoch im Gespräch mit unserer Redaktion. Bei der Jugend sei inzwischen sogar eine Quote von 35 Prozent ausgefallener Spiele erreicht.

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Für den Kreisvorstand stehe deshalb fest: „Spätestens, wenn am nächsten Wochenende wieder ähnliche Zahlen erreicht werden, werden wir den Spielbetrieb im Kreis Recklinghausen aussetzen.“ Möglicherweise fällt diese Entscheidung sogar schon früher, denn am Donnerstagabend tagt die Ständige Konferenz des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW), an der unter anderem auch die Vorsitzenden sämtlicher Fußballkreise teilnehmen. Einziges Thema: der Spielbetrieb in Westfalen.

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“Gut möglich, dass die Mehrheit schon da für eine Unterbrechung der Saison stimmt. Dem würde sich der Verband dann sicher auch nicht verschließen“, glaubt Hans-Otto Matthey. Doch die Entscheidung des Kreises Recklinghausen falle unabhängig von der des Verbandes: „Wir haben die Kreishoheit. Der Verband ist für die überkreislichen Spiele zuständig.“ Wenn die Zahlen am Wochenende es notwendig machten, werde Recklinghausen den Spielbetrieb einstellen. „Aber natürlich“, so Matthey, „in Abstimmung mit dem Verband.“

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Der Kreisvorstand hofft in dem Fall, den Spielbetrieb im Januar wieder aufnehmen zu können. „In den letzten zwei Jahren hätte das Wetter das auf jeden Fall zugelassen“, sagt der Kreisvorsitzende. Bis zum angesetzten Saisonende am 30. Juni sei die erforderliche Mindestzahl von 50 Prozent aller Spiele für die Wertung der Saison dann erreichbar. Vorrang hätten dann im Januar zunächst die Nachholspiele: „Wir haben schon Vereine mit vier, fünf Nachholpartien. Da ist die Chancengleichheit nicht mehr gewährleistet.“

Im Moment gehe es angesichts der Gefährdungslage für die Beteiligten aber vor allem darum, sich verantwortungsvoll zu verhalten.

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