Fußballer suchen ihren Stadtmeister

Fußball

Am Samstag beginnen in der Sporthalle der Gesamtschule Wulfen die Hallenstadtmeisterschaften der Männer. In der Vorrunde kämpfen elf Vereine um sechs freie Plätze in der Endrunde am Sonntag. Wir schauen auf die drei Vorrundengruppen und tippen, wer neben Ausrichter Blau-Weiß Wulfen und Titelverteidiger SV Lembeck am Finaltag dabei ist.

DORSTEN

von Andreas Leistner

, 06.01.2016, 14:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Fußballer suchen ihren Stadtmeister

Spätestens nach seinem Gala-Auftritt bei der Hallenstadtmeisterschaft und seiner Auszeichnung als Spieler des Turniers stand Steffen Rekers (l., hier mit Fachwart Hans-Werner Fogler) bei vielen Clubs auf dem Wunschzettel.

SV Rot-Weiß Deuten Als klassenhöchster Verein der Gruppe natürlich auch Favorit auf den Gruppensieg. Mit Lukas Nolte wird den Rot-Weißen aber ein ausgewiesener Hallenzauberer fehlen. Dafür haben sie mit Torjäger Steffen Rekers den „Spieler des Turniers“ vom vergangenen Jahr in ihren Reihen. Rekers weiß, wie „Stadtmeister“ geht. Deuten kommt weiter.

SV Rot-Weiß Deuten Als klassenhöchster Verein der Gruppe natürlich auch Favorit auf den Gruppensieg. Mit Lukas Nolte wird den Rot-Weißen aber ein ausgewiesener Hallenzauberer fehlen. Dafür haben sie mit Torjäger Steffen Rekers den „Spieler des Turniers“ vom vergangenen Jahr in ihren Reihen. Rekers weiß, wie „Stadtmeister“ geht. Deuten kommt weiter.

FC Rot-Weiss Dorsten Zu Zeiten eines Henno Hähnel oder eines Micky Schulz gehörte Rot-Weiss auch am Finaltag zu den ganz heißen Kandidaten für Platz eins. Das ist schon ein paar Jährchen her. Trotzdem hat der A-Ligist genug spielerische Substanz, um die Vorrunde zu überleben. Aber Vorsicht: Rhade tritt mit viel Selbstvertrauen an.

SV Altendorf-Ulfkotte Das unbeschriebenste Blatt der Gruppe und damit klarer Außenseiter. In dieser Rolle hat die Elf von Thomas Kreuz aber nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. Trotzdem wird der SVA wohl maximal Dritter.

SSV Rhade Auf dem Feld läuft es für die Rhader wie geschmiert. In der Halle muss das aber nichts bedeuten. Allerdings haben die Schützlinge von Trainer Martin Trockel einen Vorteil: Sie sammelten beim Turnier in Reken schon Hallenerfahrung. Der SSV kann RW Dorsten gefährlich werden.

 

Gruppe B

SV Dorsten-Hardt Draußen in der Krise, drinnen besser? Die Hardter haben sicher genügend gute Techniker in ihren Reihen, um eine gute Rolle zu spielen. In den letzten Jahren konnten sie das aber nur selten aufs Parkett bringen. Weiterkommen kein Selbstläufer.

SuS GW Barkenberg In der Halle als Kollektiv stets stark und mit zwei absolvierten Turnieren auch schon in der Halle eingespielt. Grün-Weiß wird im Kampf um die Endrunden-Quali ein gewichtiges Wort mitreden. Fast ein Geheimfavorit.

SV Schermbeck Der ungewohnte Weg über die Vorrunde soll für den Oberligisten natürlich nur ein Umweg zum Kampf um den Stadtmeistertitel sein. Egal, in welcher Besetzung der SVS auch antritt − die Mannschaft von Trainer Christoph Schlebach wird immer der FC Bayern der Stadtmeisterschaft sein, gegen den sich alle ein Bein ausreißen werden. Trotzdem: sicheres Weiterkommen.

SuS Hervest-Dorsten Angesichts der Konkurrenz muss man die Hervester wohl eher als den Karpfen im Hechtteich bezeichnen. Ein Weiterkommen der Mannschaft von Alessandro Roccaro wäre die größtmögliche Sensation der Vorrunde.

Gruppe C

TuS Gahlen Gahlen und die Endrunde? Das waren in den vergangenen Jahren zumeist zwei Dinge, die nicht zusammenpassen wollten. Auch in diesem Jahr haben Trainer Björn Bennies und seine Elf eigentlich andere Sorgen, denn sie stecken in der Bezirksliga 11 weiter mitten im Abstiegskampf Und der verlangt halt andere Tugenden, als sie in der Halle gefragt sind. Der TuS kann allemal die Endrunde erreichen. Ein Ausscheiden wäre aber auch keine Sensation.

SV Eintracht Erle Von den Problemen der Gruppengegner könnte die Eintracht profitieren − wenn sie nicht selbst genug Sorgen hätte. In der Liga haben die Erler den SSV Rhade schon fast aus den Augen verloren. Kein Wunder, wenn Trainer Jürgen Bülten beim Training nur eine Handvoll Spieler begrüßen kann. Ob es da in der Halle besser läuft? Es wäre eine Überraschung, das Ausscheiden der Normalfall.

BVH Dorsten Auch die Holsterhausener haben in der laufenden andere Sorgen als den Kick unterm Hallendach. Der holprige Saisonverlauf führte auch zwischen den Spielern zu atmosphärischen Störungen. Vielleicht ist die Stadtmeisterschaft da ja eine gute Gelegenheit, neues Gemeinschaftsgefühl zu schaffen. Fußballerisch hat das Team hinreichend Potenzial, um das Endrunden-Ticket zu lösen. Er muss es aber auch umsetzen. Eine Endrunde ohne den BVH und seine Fans? Das wäre schade.

 

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