Gahlens neuer Trainer setzt auf die Jugend

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Am Sonntag wird Peter Seemann zusammen mit seinem Sohn Dominik erstmals auf der Trainerbank der ersten Herrenmannschaft des TuS Gahlen Platz nehmen.

Gahlen

, 06.04.2019, 13:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Peter Seemann ist beim TuS Gahlen schon lange als Trainer tätig. Bislang aber ausschließlich im Jugendbereich. Wir sprachen mit ihm über sein neues Amt.

Peter Seemann, wie sind Sie zum Trainerposten der Bezirksliga-Elf gekommen? Wie die Jungfrau zum Kind?

Nein. Das war über die Jahre durchaus schon mal öfter im Gespräch. Jetzt mache ich es dem Verein zuliebe. Das ist einfach der Situation geschuldet. Auch wegen der A-Jugend, die ich ja auch zusammen mit meinem Sohn betreue.

Das Trainergespann Seemann und Seemann ist ein gleichberechtigtes?

Ja, absolut. Und wir betreuen die heutige A-Jugend schon seit der E-Jugend. Es war immer unser Ziel, mit dieser Truppe einen Unterbau für die Senioren zu schaffen. es war von langer Hand geplant, dass die Jungs so früh wie möglich in den Senioren spielen. Sie liegen uns wirklich am Herzen, doch das Ganze gestaltete sich aber schwierig.

Warum?

Als Björn Bennies noch die Erste trainierte, gab es keinerlei Zusammenarbeit. Unter Dirk Cholewinski haben erste und zweite Mannschaft sowie die A-Jugend auch erst zuletzt begonnen, gemeinsam zu trainieren.

Einige haben aber doch auch schon den Sprung in die erste Mannschaft geschafft ...

Ja.Marek Cvetkovic zum Beispiel hat schon sehr gute Rückmeldungen bekommen und spielt ja nicht umsonst meist von Beginn an. Und ich habe noch vier, fünf Kandidaten, denen ich Ähnliches zutraue.

Das hört sich danach, als sei der Trainerposten bei der Ersten für Sie mehr als nur eine Interimslösung. Wäre es denkbar, dass Sie auch nächstes Jahr weitermachen?

Nein, für mich nicht. Bei meinem Sohn sieht das eventuell anders aus. Er ist 28. Aber er ist auch noch als Jugendtrainer beim TSV Marl-Hüls engagiert. Da nuss sich zeigen, was ginge. Letztlich ist es aber die Entscheidung des Vereins. Der TuS muss zügig einen Trainer finden, denn der muss mit am Kader für die neue Saison bauen.

Kommen wir zum aktuellen Gegner. Was können Sie nach einer halben Woche als Trainer zu Vorwärts Epe sagen?

Der Trainerwechsel am Dienstag traf uns nicht ganz unvorbereitet. Mein Sohn hat Epe bereits am Sonntag beim Spiel gegen Haltern beobachtet. Sie haben dort mit vielen langen Bällen operiert.

Gibt es Sonntag oder auch generell Änderungen im TuS-Kader?

Pronzipiell nicht. Die Mannschaft hat nach dem 0:9 gegen Haltern die richtige Reaktion gezeigt. Wir müssen aber wegen Verletzungen einige Änderungen vornehmen. Oktay Güclü wird zum Beispiel mit Bänderriss leider länger ausfallen.

Wir wünschen auf jeden Fall viel Erfolg!

Danke, Unser Ziel ist es, die Klasse zu halten, einige A-Jugendliche einzubauen und bis Saisonende acht Wochen Spaß zu haben.

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