Dorstener Leichtathlet hat ein Problem mit seiner Trainingsjacke

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Der Dorstener Egon Kleine-Homann hat ein Problem mit der Jacke seines Trainingsanzugs. Eines, um das ihn mancher beneiden dürfte.

Dorsten

, 16.01.2020, 18:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Dorstener Leichtathlet Egon Kleine-Homann hat das neue Jahr mit sehr guten Leistungen begonnen. Von den nordrhein-westfälischen Senioren-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf brachte er einen weiteren Titel mit nach Hause. Für den fälligen Aufnäher hat der Dorstener, der für SuS Schalke 96 startet, aber kaum noch Platz auf seiner Trainingsjacke.

Über 200 m landete Kleine-Homann in der Altersklasse M75 zwar in 34,40 Sekunden deutlich hinter seinem 4 x 400-m-Staffel-Kameraden Friedhelm Adorf. Trotzdem war er mit seiner Zeit hoch zufrieden, denn zuletzt hatte er wegen des Umbaus der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle kein reguläres 200-m-Training absolvieren können.

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Im Kugelstoßen konnte dem Dorstener aber anschließend keiner der Konkurrenten das Wasser reichen. Gleich mit dem ersten Stoß legte Kleine-Homann 10,80 m vor. Lutz Vorbach vom SV RW Schlafhorst konterte noch mit 10,77 m, aber Geheimfavorit Torsten Lange von der LG Kreis Ahrweiler – Jahrgang 1945 und gerade erst in die Altersklasse M75 gewechselt – kam nicht in Schwung.

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Egon Kleine-Homann dagegen ließ gleich im nächsten Versuch 11,10 m hin und bestätigte diese Weite noch mit zwei weiteren „Elfern“ von 11,03 m und 11,12 m. Dem hatte die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen. Lutz Vorbach blieb Zweiter, Torsten Lange Dritter – und Egon Kleine-Homann blieb nur noch, auf der Jacke seines Trainingsanzugs ein freies Fleckchen für den neuen Meister-Aufnäher zu finden.

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