Schermbecks Miles Grumann: „Ich kann noch soooo viel lernen“

mlzFußball

Mit seinem Treffer zum 2:0 sicherte Miles Grumann dem SV Schermbeck drei Punkte gegen Erndtebrück. Im Interview erzählt er aber nicht nur von diesem ersten Oberliga-Tor seiner Karriere.

Schermbeck

, 05.11.2019, 11:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Miles Grumann, erst einmal herzlichen Glückwunsch zur tollen Leistung am Sonntag! War es eigentlich der erste Oberliga-Einsatz?

Danke. Und nein: Ich war vorher schon dreimal eingewechselt worden. Immer so in der Schlussphase. Sonntag gegen Erndtebrück war mein Startelf-Debut.

Und das erste Tor. Wie hat sich das angefühlt?

Überragend! Ich war natürlich schon froh, dass ich von Beginn an spielen durfte. Das Tor war dann noch das Sahnehäubchen.

Jetzt lesen

Du spielst nun seit einigen Wochen regelmäßig in der ersten Mannschaft. Hast du vor der Saison mit solch einer Entwicklung gerechnet?

Gerechnet nicht so richtig. Aber auf die ein oder andere Einwechselung habe ich natürlich schon gehofft.

Bist Du denn nun weiter fest für die Oberliga vorgesehen?

Das entscheiden die Trainer, und zwar von Woche zu Woche. Aktuell sind ja einige Akteure der Zweiten in die Erste aufgerückt, weil dort so große Personalprobleme herrschen.

Schermbecks Miles Grumann: „Ich kann noch soooo viel lernen“

Miles Grumann schoss am Sonntag gegen Erndtebrück sein erstes Oberliga-Tor. © Joachim Lücke

Stichwort zweite Mannschaft: Seit sie Leistungsträger an die Erste abgeben muss, hat es im Rennen um die Tabellenspitze bittere Rückschläge gegeben. Tut das weh, wenn Du das siehst?

Auf jeden Fall! Wir haben, abgesehen von der Niederlage gegen Raesfeld, einen überragenden Saisonstart hingelegt. In kompletter Besetzung wäre es in den letzten Spielen vielleicht anders gelaufen.

Wenn Du auf die Einsätze in beiden Teams schaust, wo liegen für Dich die größten Unterschiede zwischen Kreis- und Oberliga?

Natürlich im Körperlichen. Aber auch in der Zeit, die man hat, wenn man am Ball ist. Da steht man in der Oberliga sofort unter Druck.

Jetzt lesen

Gibt es auch Unterschiede in den Teams? Im Kreisliga-Team spielen viele Deiner Kumpels, aber wie ist es als Youngster im Oberliga-Kader?

Ich versteh mich mit allen gut. Natürlich habe ich als Spieler, der gerade aus der A-Jugend kommt, eine andere Rolle, und es gibt auch immer mal einen Spruch. Aber ich bin auch für alle anderen ein fester Bestandteil der Mannschaft.

Wie sehen Deine Ziele für den Rest der Saison aus?

Ich möchte natürlich weiter Einsatzzeiten in der Oberliga bekommen und die dann auch nutzen. Aber hauptsächlich bin ich froh, wenn ich spiele. Egal wo.

Was musst Du denn noch lernen?

Oh, noch soooo viel. Aber das tue ich in jedem Training. Wenn ich Leute wie Marek Klimczok oder Dominik Milaszewski beobachte, kann ich mir jede Menge abgucken. Zweikampfverhalten, Passspiel, einfach alles.

Dann wünschen wir Dir weiter viel Erfolg auf Deinem Weg!

Vielen Dank!

Lesen Sie jetzt