Mögliche DFB-Pokal-Gegner für den SV Schermbeck sind ausgelost

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Gewinnt der SV Schermbeck den Westfalenpokal, tritt er im DFB-Pokal entweder gegen Greuther Fürth oder den SC Paderborn an. In den ersten beiden Testspielen holte sich der Oberligist Spielpraxis.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 26.07.2020, 19:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der DFB-Pokal ist ausgelost. Sollte der Oberligist SV Schermbeck den Westfalenpokal gewinnen würde er auf Greuther Fürth oder den SC Paderborn treffen. Außerdem hat er seine ersten beiden Testspiele mit zwei verschiedenen Teams bestritten.

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Nach dem 5:0 gegen den Westfalenligisten Obercastrop verlor das Team des neuen Trainers Sleiman Salha am Sonntag mit 0:1 beim Oberligisten Niederwenigern.

Testspiele

SVS - SV Wacker Obercastrop

5:0 (0:0)

Die Schermbecker Kicker haben ihre Hausaufgaben in der Corona-Pause gemacht. Trainer Sleiman Salha sah in diesem ersten Spiel eine topfitte Elf: „Daher konnten wir uns in den Trainingseinheiten schon rein auf den Fußball konzentrieren.“

Auch wenn die ersten 45 Minuten noch zur Eingewöhnung dienten, war klar, dass das 3-5-2-System nun zum Schermbecker Standard wird. Auffällig war ebenfalls, wie gut der Oberligist schon sowohl offensiv als auch defensiv bei Standards aufgestellt ist.

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In der Mitte der Dreierkette machte Neuzugang Mike Jordan eine exzellente Figur. Zudem scheint Dominik Hanemann sich auf seiner neuen Position im linken Mittelfeld viel wohler zu fühlen als auf der Stürmerposition.

Tore ließen lange auf sich warten

Trotz einiger guter Chancen ließen die Tore lange auf sich warten. Mit Mike Jordans Kopfball zum 1:0 (52.) war der Bann aber gebrochen. Ahmed Aris versenkte in der 68. Minute einen Freistoß im linken Winkel.

Während der Verbandsliga-Aufsteiger Obercastrop von Minute zu Minute müder wurde, hielten die Gastgeber das Tempo aufrecht. Michael Smykacz (73.), Maik Habitz (78.) und Dominik Hanemann (88.) sorgten für den Endstand.

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SF Niederwenigern - SVS

1:0 (0:0)

Gleich acht Spieler hatte Salha gar nicht erst mit nach Hattingen genommen. In der Mitte der Dreierkette spielte erst Evans Kissi und im zweiten Durchgang Malte Grumann. Im Tor stand Neuzugang Florian Kraft, der deutlich mehr Gelegenheiten hatte, sich auszuzeichnen als am Vortag Cedric Drobe.

Wie schon am Samstag brauchten die Schermbecker einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Bis dahin gab es für die Gastgeber einige gute Chancen. Erst nach einer halben Stunde hatte Bernad Gllogjani mit einem Distanzschuss aus 16 Metern die erste Möglichkeit für die Gäste, und auch die zweite Chance ging auf sein Konto.

Es fehlte an Bindung

Die Bank war bis auf Grumann ausschließlich mit Spielern der U19 und der U23 besetzt. Nach deren Einwechslungen fehlte es an der Bindung zwischen den Mannschaftsteilen. Durch Ballverluste kamen die Sportfreunde zu guten Gelegenheiten. So war der Siegtreffer für die Gastgeber durch Jan Adolphs (54.) keine Überraschung mehr.

Trotz aller Bemühungen brachte der SVS keinen gefährlichen Ball mehr aufs Tor. Salha nahm die Niederlage gelassen: „Alle Spieler waren müde. Für uns beginnt ab Mittwoch nun schon die Findung der Stammelf.“

Der FLVW stellt zwei Vereine im DFB-Pokal: zum einen den Westfalenpokalsieger und zum anderen den Gewinner des Qualifikationsspiels zwischen dem besten westfälischen Regionalligisten und dem Oberligameister. Nach dem Pokalfinale und dem Qualifikationsspiel wird ausgelost, wer auf welchen Gegner in der ersten DFB-Pokalrunde trifft. Die Auslosung für die 1. Runde des DFB-Pokal am Sonntag in der ARD-Sportschau ergab folgende Lose: Der SVS träfe entweder auf Greuther Fürth oder den Bundesliga-Absteiger SC Paderborn. Traumlose wie Bayern, Dortmund oder Schalke zogen der Mittelrhein-Vertreter, der MSV Duisburg und der zweite Vertreter aus Bayern. Um im Westfalenpokal auf dem Punkt da zu sein, überlässt der SVS nichts dem Zufall. Nicht nur fußballerisch, auch körperlich macht er sich fit. Zuletzt gab es sogar eine Yoga-Stunde im Injoy.

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