Moritz Sanders freut sich über eine besondere Auszeichnung

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Moritz Sanders peilt den Sprung in die erste Liga an. Dass das kein Tagtraum ist, bewies jetzt noch einmal eine besondere Auszeichnung.

Dorsten

, 15.06.2020, 13:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bei einer Online-Wahl der Barmer 2. Basketball Bundesliga ist Moritz Sanders in der Pro A jetzt zum Youngster der Saison 2019/20 gewählt worden. Eine Auszeichnung, die eindrucksvoll die Ambitionen des 22-Jährigen bestätigt, zur kommenden Spielzeit den Sprung in die Basketball Bundesliga (BBL) zu schaffen.

„Das ist natürlich eine große Ehre für mich“, freute sich Sanders, der seine Basketball-Karriere einst in Dorsten begann, am Montag im Gespräch mit unserer Redaktion: „Das zeigt, dass wir in Nürnberg offensichtlich doch alles halbwegs richtig gemacht haben.“

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Mit den Nürnberg Falcons 2019 hatte Sanders 2019 den sportlichen Aufstieg in die BBL geschafft. Bei Abbruch der aktuellen Saison hatten die Franken allerdings nur auf Platz acht der eingleisigen Pro A gelegen. Die jetzige Auszeichnung nimmt der 2,10 m große Powerforward der Falcons aber als Bestätigung für Arbeit und Konzept des Vereins. Und nicht nur das: „Ich selbst hatte mir vor der Saison vorgenommen, zum Leistungsträger zu reifen. Das habe ich geschafft.“ Die Ehrung belegt auch das.

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Denn die Abstimmung erfolgte beileibe nicht nur nach Sympathie. „Vier Trainer hatten vorab eine Vorauswahl getroffen und vier Spieler benannt, für die dann gevotet werden konnte“, erläutert Sanders den Modus der Abstimmung. Neben ihm standen Lennard Winter von den Bayer Giants Leverkusen, Thorben Döding von den Artland Dragons und Akim-Jamal Jonah vom Team Ehingen Urspringschule zur Wahl. Moritz Sanders profitierte dabei sicher auch von der Tatsache, dass er trotz seiner gerade einmal 22 Jahre bereits vier Spielzeiten in der Pro A am Ball ist. Doch das soll sich ja zur kommenden Saison ändern.

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Dann will Sanders in der BBL auf Korbjagd gehen. Angebote liegen ihm bereits vor (wir berichteten), und er hätte sogar beim aktuell laufenden BBL-Finalturnier in München schon dabei sein können. Doch das wollte der 22-Jährige nicht – und fühlt sich von dem, was er bislang am Bildschirm mitverfolgt hat, bestätigt: „Es ist schon verrückt, wie unterbesetzt einige Teams sind und wie sie sich dementsprechend präsentieren.“ Dass Akteure, die bis vor kurzem noch in der U19-Bundesliga aktiv waren, jetzt in München in manchem Spiel zehn Punkte erzielen, spreche nicht gerade für die Qualität. „Aber“, so Sanders, „es ist schon cool, endlich mal wieder Live-Basketball zu sehen.“ Und nächste Saison ist er dann in der

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