Nach dem überraschenden 2:1-Sieg gegen Schalkes U23: Schermbeck in Haltern gefordert

mlzFußball: Oberliga

Der großartige Sieg des SV Schermbeck stand gerade fest, da hat SVS-Trainer Thomas Falkowski schon an die nächste Aufgabe denken müssen. Am Montag geht es nach Haltern.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 21.04.2019, 13:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Oberliga

TuS Haltern – SVS

Montag, 15 Uhr, Lippspieker, Haltern

Ein Blick auf die Tabelle nach den Donnerstagsspielen verdeutlicht, wie wichtig die drei Punkte für den SV Schermbeck gegen den Spitzenreiter aus Gelsenkirchen waren (2:1). Hätte der SVS verloren, wäre der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf nur noch fünf Punkte geschmolzen. Die Abstiegsfrage ist trotz der 38 Punkte aber noch lange nicht geklärt und selbst der Tabellenfünfte Ennepetal ist mit 39 Punkten noch nicht gerettet, da viele der unteren Teams noch Nachholspiele in ihrem Programm haben. Daher war es verständlich, dass Trainer und Spieler am Donnerstagabend noch länger zusammensaßen, um den Überraschungssieg zu feiern.

„Wirklich keine schöne Situation“

Die Freude über das 2:1 ist durch die Gelb-Rote Karte gegen Marek Klimczok aber etwas getrübt worden. Aufgrund der vielen Verletzten stellt sich für Thomas Falkowski nun kaum mehr die Frage, wen er aufstellt, denn neben Torwart Tim Krückemeier hat er nur noch drei Oberliga-Spieler, die er für Klimczok einsetzen kann. Keiner davon kommt für Klimczoks Position infrage. Falkowski sagt: „Da muss ich eben an der Taktik basteln, aber es ist wirklich keine schöne Situation.“

Mit dem Erfolg über Schalke ist aber auch das Selbstvertrauen der Schermbecker gewachsen. So stellt der SVS-Trainer klar: „Ich habe großen Respekt vor der spielerischen Qualität des TuS. Haltern steht völlig zurecht auf Platz zwei. Wir haben aber keine Angst, denn schließlich haben wir schon das Hinspiel mit 1:0 gewonnen.“

Einige Unstimmigkeiten nach dem Hinspiel

Nach dem Spiel hat es einige Unstimmigkeiten gegeben, weil TuS-Trainer Magnus Niemöller das harte Schermbecker Spiel stark kritisierte und deshalb nicht zur Pressekonferenz erschienen war. Thomas Falkowski hat das aber schon wieder vergessen. Für ihn zählt nur, was am Montag passiert: „Wenn wir einen Punkt holten, wäre das super. Dann wären wir fast am Ziel.“

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