Paukenschlag bei BW Wulfen: Vorsitzender tritt zurück

Fußball

Damit rechneten die wenigsten, nicht einmal der Verein selber. Stefan Knieper ist mit sofortiger Wirkung als Vorsitzender des A-Kreisligisten zurückgetreten.

Wulfen

, 22.07.2020, 15:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stefan Knieper (M.) ist von seinem Amt als erster Vorsitzender zurückgetreten. Statutengemäß übernimmt vorerst Dennis Pohlmann (2.v.r.). als sein eigentlicher Stellvertreter.

Stefan Knieper (M.) ist von seinem Amt als erster Vorsitzender zurückgetreten. Statutengemäß übernimmt vorerst Dennis Pohlmann (2.v.r.). als sein eigentlicher Stellvertreter. © Privat

Stefan Knieper, Vorsitzender des Fußballvereins BW Wulfen, ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten. Das gab der Verein auf seiner Facebook-Seite bekannt.

In der Mitteilung steht, der Verein wolle nicht im Detail auf die ihm bekannten Beweggründe eingehen. Schreibt aber weiter, dass es „zu einem Thema differenzierte Ansichten im Vorstand“ gab, die wohl zu der Entscheidung Kniepers geführt hätten. Der Verein betonte zudem, dass er „zutiefst enttäuscht und verwundert über diese plötzliche Trennung“ sei.

Dem Wunsch Kniepers, sein Amt mit sofortiger Wirkung niederzulegen, entsprach Wulfen. Den Vorsitz übernimmt statutengemäß vorerst der bisherige stellvertretende Vorsitzende Dennis Pohlmann.

„Wie es weitergeht, werden wir sehen“

Pohlmann äußerte sich auf Nachfrage dieser Zeitung wie folgt: „Die Entscheidung kam sehr plötzlich. Wir wollten sie aber so schnell wie möglich veröffentlichen, bevor die Gerüchteküche brodelt. Stefan hat seine Gründe, was ganz genaues wissen wir aber noch nicht. Wir haben am Dienstag und Mittwoch viel gesprochen, die Entscheidung stand aber. Wie es weitergeht, werden wir sehen.“

Knieper wollte sich am Mittwoch noch nicht äußern.

Am 14. August holt BW Wulfen seine Jahreshauptversammlung nach. Um 19.30 Uhr tagt die Versammlung im Wulfener Clubhaus. Eigentlich ging es vor allem darum, den neuen Jugendleiter Jörg Kirstein zu bestätigen. Bis dahin versucht der Verein nun eine Lösung präsentieren zu können.

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