SV Schermbeck trifft auf einen vergleichbaren Gegner

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In den Auswärtsspielen hat der SV Schermbeck bislang immer überzeugt. Daher fährt der Oberligist am Sonntag auch sehr zuversichtlich zur Reserve der Münsteraner Preußen.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 17.10.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Oberliga Westfalen

SC Pr. Münster II - SV Schermbeck

So. 15 Uhr, Provinzial Youngstars Arena, Am Berg Fidel 51, 48153 Münster.

Sleiman Salha nutzt auch die Auftritte auf fremden Plätzen, um seine Mannschaft zu motivieren: „Wir können diese Spiele nutzen, um positive Gedanken zu vermitteln. Nun hoffen wir auch mal auf ein Erfolgserlebnis.“

Seine Mannschaft habe es in dieser Saison noch nicht geschafft, sich für gute Leistungen zu belohnen: „Manchmal fehlt einfach nur das Glück. Gegen Finnentrop haben wir einen Elfmeter verschossen und wieder einmal ein Überzahlspiel nicht genutzt.“ Gegnerische Teams hätten das gegen den SVS immer besser gemacht.

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In Münster kann er wieder auf Maik Habitz (Foto) zurückgreifen, der seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat. Auch Bilal Özkara gehört wieder zum Kader. Kevin Mule-Ewald wird in Münster allerdings noch nicht wieder dabei sein. Auch Marek Klimczok ist noch drei Spiele gesperrt.

Die Münsteraner Reserve ist eine der wenigen Mannschaften, die an allen Spieltagen im Einsatz waren. Bislang haben die Preußen drei Siege geholt und fünf Mal verloren. Sleiman Salha weiß genau, was ihn erwartet: „Diese Reserve-Mannschaften sind immer fußballerisch sehr gut ausgebildet. Die jungen Spieler können auch 90 Minuten lang ein hohes Tempo gehen.“

Er hat die Mannschaft auf Videos beobachtet und Gemeinsamkeiten festgestellt: „Auch wir haben ein sehr niedriges Durchschnittsalter, zudem ähneln sich die Spielsysteme.“ Das Match wird auf Kunstrasen stattfinden, und das wollen die Schermbecker in Zukunft auch tun. Salha sagt: „Bis wir unseren neuen Naturrasen haben, werden wir unsere Heimspiele auf Kunstrasen austragen.“

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