RW Deuten bedient sich in der Oberliga – zwei starke Neuzugänge wechseln an den Bahndamm

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Landesligist RW Deuten kann zwei starke Neuzugänge für die kommende Saison verkünden. Der eine gehört zu den besten Stürmern der Oberliga. Drei weitere Spieler verlassen dagegen den Verein.

Deuten

, 03.03.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Beim Landesligisten SV RW Deuten läuft es sportlich rund. Der Aufsteiger steht nach 18 Spieltagen auf dem zweiten Platz, vier Punkte trennen die Mannschaft von Trainer Frank Frye von der Tabellenspitze. Nun können die Deutener zwei starke Neuzugänge vermelden. Der eine gehört zu den besten Torjägern der Oberliga Westfalen.

„Das es so gut laufen würde, überrascht uns selbst ein wenig – unterstreicht aber die sehr positive sportliche Entwicklung und Qualität von Trainerteam und Spielerkader“, sagt Deutens Sportlicher Leiter Mathias Deckers zur aktuellen Sportlichen Situation. Diesen Weg möchte der Verein fortführen und setzt in der neuen Saison auf eine Mischung aus Kontinuität und punktueller Erneuerung.

Das neue Trainerduo bestehend aus Markus Falkenstein und Marek Swiatkowski kann sich nun auf zwei starke Neuzugänge freuen. Mit Dennis Drepper und Robin Pötter wechseln zwei Spieler an den Bahndamm, die bereits Oberliga-Erfahrung sammeln konnten.

Dennis Drepper erzielte in der Oberliga Westfalen acht Tore in 19 Spielen in dieser Saison.

Dennis Drepper erzielte in der Oberliga Westfalen acht Tore in 19 Spielen in dieser Saison. © RW Deuten

Drepper ist Stürmer und in der Offensive variabel einsetzbar. Er wechselt vom Oberligisten TuS Ennepetal nach Deuten. Dort ist er mit acht Toren in 19 Partien nicht nur der beste Torjäger des Tabellenelften, sondern gehört auch zu den treffsichersten Stürmern der Liga.

Kontakt über die neuen Teamkollegen

„Dennis ist ein cooler Typ, hat kürzlich seinen Lebensmittelpunkt in die Region verlagert und ist mit einigen unserer Spieler sehr gut befreundet. Wir freuen uns riesig, dass wir ihn von unserer Ausrichtung haben überzeugen können. Er ist mit seinen 24 „Lenzen“ bereits etablierter Oberligaspieler und wird uns definitiv direkt verstärken“, freut sich Deckers auf seinen starken Neuzugang.

Der Kontakt kam über einige seiner neuen Teamkollegen zustande. Aber auch mit einem seiner neuen Trainer ist der Stürmer bereits vertraut. Unter Marek Swiatkowski spielte Drepper auch schon beim TuS Haltern II. Ebenso wie Robin Pötter, der ebenfalls an den Bahndamm wechselt.

Robin Pötter möchte wieder ambitionierter Fußball spielen, zuletzt kickte er in der Kreisliga A.

Robin Pötter möchte wieder ambitionierter Fußball spielen, zuletzt kickte er in der Kreisliga A. © RW Deuten

Pötter ist für die Defensive vorgesehen und spielte zuletzt für Concordia Flaesheim in der Kreisliga A. Er fühlt sich vor allem auf der Innenverteidiger-Position wohl, kann aber auch auf weiteren Positionen eingesetzt werden. „Robin ist ein junger, talentierter Spieler mit viel Potenzial - der nun wieder ambitionierter Fußball spielen möchte. Er ist ein unaufgeregter, bodenständiger Typ mit viel Ruhe am Ball und wird uns sicher schnell helfen. Auch er trifft bei uns auf einige Bekannte.“ Pötter hat bereits beim TuS Haltern Westfalenliga- und teilweise auch Oberliga-Erfahrungen sammeln können.

Durchschnittsalter wird unter 23 Jahren liegen

„Dennis und Robin sind aus unserer Sicht ideale Verstärkungen für unseren Kader. Beide haben großes Interesse unseren Weg mitzugehen, sind flexibel einsetzbar und machen uns taktisch noch variabler“, so Deckers. Das Durchschnittsalter des Kaders wird nach Angaben des Vereins bei unter 23 Jahren liegen. Dem Trainerteam steht damit ein sehr junger, qualitativ hochwertiger, aber auch noch entwicklungsfähiger Kader zur Verfügung.

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Neben Kevin Lachs (31), Kevin Vengels (27), und Fabrice Werner (27), wir berichteten, werden noch Kujtim Arifaj (22), Nico Mueller (28), und Lukas Nolte (29) den Verein dagegen zum Saisonende verlassen. Diese Spieler sollen aber nicht 1:1 ersetzt werden. „Wir haben den Spielerkader in der aktuellen Saison aus verschiedensten Gründen etwas größer als üblich aufgestellt. Das halten wir jetzt in der Form für nicht mehr erforderlich. Die Spieler entwickeln sich gut weiter und Einige holen deutlich auf, so dass der Kader automatisch ausgeglichener wird. Wir möchten uns vielmehr kompakter aufstellen, den Kader lediglich punktuell verstärken und damit weiter optimieren“, sagt Deckers.

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