Deuten will seinen Heimnimbus wahren

mlzFußball

Aufsteiger RW Deuten feiert seine Westfalenliga- Premiere gegen Brünninghausen. In der Landesliga standen die Rot-Weißen unangefochten an der Spitze der Heimtabelle, und daher geht Coach Markus Falkenstein sehr optimistisch ins Spiel.

von Ralf Weihrauch

Deuten

, 05.09.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Westfalenliga 2

RW Deuten - FC Brünninghausen

So. 15 Uhr, SA Am Bahndamm, Weseler Str. 327, 46286 Dorsten.

Allerdings haben die Deutener mit etlichen Ausfällen zu kämpfen. Nicht weniger als sieben potenzielle Stammspieler fallen aus. Zudem ist der Einsatz von Torjäger Kieron Ihnen noch nicht sicher. Nils Falkenstein ist zwar im Training, doch auch sein Einsatz ist eher fraglich.

Jetzt lesen

Markus Falkenstein geht aber eher pragmatisch an die Sache heran: „Wir haben noch vier Spieler auf der Bank, können also das Wechselkontingent ausnutzen. Mehr ginge sowieso nicht.“ Falkenstein und sein Trainerpartner Marek Swiatkowski haben einige Informationen über das Team aus Dortmund sammeln können: „Michael Schrank hat mit TuS Sinsen gegen Brünninghausen gespielt und uns eine Menge erzählt.“ Ausdrücklich hat Schrank seine Kollegen vor dem Umschaltspiel der Dortmunder gewarnt, zudem sind die Gäste auch individuell stark besetzt. Mit Verteidiger Dominik Deppe vom Lüner SV und mit dem oberliga-erfahrenen Mittelfeldspieler David Vaitkevicius haben die Brünninghausener ihre Abgänge gut kompensiert.

System wird kurzfristig festgelegt

Falkenstein wird erst kurzfristig entscheiden, mit welchem System er in die Westfalenliga-Saison startet: „Die Mannschaft kann eine Viererkette genauso gut wie eine Dreierkette spielen. Das hängt nicht zuletzt vom vorhandenen Personal ab.“

Für die Deutener geht es im ersten Westfalenliga-Jahr darum, so schnell wie möglich alle Ausfälle wieder an Bord zu haben und den Klassenerhalt zu sichern. Markus Falkenstein hat klare Favoriten für die Meisterschaft: „Der DSC Wanne-Eickel und der TuS Hordel haben schon im letzten Jahr ganz oben gespielt und den Aufstieg knapp verpasst. Ich habe auch gehört, dass der TuS Bövinghausen über eine sehr starke Mannschaft verfügt.“

Lesen Sie jetzt