RW Deuten gewinnt Profi-Erfahrung für sein Team dazu

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Rot-Weiß Deuten startet das Abenteuer Westfalenliga mit einem neuen Trainer-Duo, vier Neuzugängen und zwei neuen Physiotherapeuten. Eine große Rolle wird die Belastungssteuerung spielen.

Deuten

, 28.07.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach nur einem Jahr in der Landesliga geht es für RW Deuten direkt wieder in eine neue Liga: Durch den Saisonabbruch und die Aufstockung der Westfalenligen konnte der Verein als Tabellenzweiter aufsteigen. Große Veränderungen im Kader hat es aber nicht gegeben. Der Verein will seiner Linie treu bleiben. Viel Qualität hat Deuten auf anderer Ebene aber dazugewonnen.

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Sechs Abgängen stehen bei RW Deuten vier Neuzugänge gegenüber. Von allen vieren ist das neue Trainer-Duo bei RW Deuten, Markus Falkenstein und Marek Swiatkowski, angetan. „Mit Dennis Drepper gewinnen wir einen tollen Spieler mit Oberliga-Erfahrung“, sagt Falkenstein. Mit seinen 24 Jahren nennt ihn Swiatkowski bereits einen „alten Sack bei uns im Kader“. Drepper soll eine Führungsposition einnehmen.

Junger Offensivspieler von der Hardt

Er ist der einzige Neuzugang, der zuletzt höherklassiger gespielt hat. Mit Johannes Liesenklas wechselt zudem ein junger Offensivspieler vom Landesligisten SV Hardt an den Bahndamm. „Ich kenne ihn bereits aus der Jugend“, so Falkenstein. „Fußballerisch schätze ich ihn sehr.“

Für die Defensive hat RW Deuten mit Robin Pötter (zuvor Concordia Flaesheim) zudem „einen erfahrenen Spieler verpflichtet, der uns mit seinem Charakter gut tun wird“, ist Falkenstein überzeugt. Der vierte Neuzugang ist Hendrik Löbler von der A-Jugend des TSV Marl-Hüls. Ihn nennt der Sportliche Leiter von RW Deuten, Mathias Deckers, einen für sein Alter robusten Spieler, der ebenfalls viel Qualität an den Bahndamm mitbringen soll.

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Mit dem Kader ist das Trainer-Duo mehr als zufrieden. „Auf den Positionen, wo wir Lücken gesehen haben, haben wir uns verstärkt“, freut sich Swiatkowski. Und Falkenstein ergänzt: „Mit den Möglichkeiten, die der Verein hat, ist das nah am Optimum. Nicht nur die Kaderzusammensetzung ist gut, sondern auch das neue Physioteam, die Co-Trainer und Betreuer. Und über die Platzanlage müssen wir gar nicht reden.“

Die zwei Trainer freuen sich auf ideale Voraussetzungen, um ihren Fußball spielen zu lassen, der sich nicht groß von dem Fußball unter Ex-Trainer Frank Frye unterscheiden wird.

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Schwierigkeiten in der Vorbereitung könnten die Corona-Einschränkungen machen. „Das ist eine Aufgabe für uns. Eigentlich sollten alle gleich viel Spielzeit erhalten“, so Falkenstein. Das wird nun aber schwierig. Die, die nicht spielen können, sollen bei Möglichkeit trainieren.

Belastungssteuerung wird große Rolle zuteil

Vor allem die Belastungssteuerung wird in Deuten eine große Rolle spielen. Bei Spielen samstags und sonntags und einem Kader von 23 Spielern werden einige doppelt im Einsatz sein. „Wenn die dann noch viermal die Woche im Training Gas geben, wird es schwierig“, so Swiatkwoski. Um die Spieler gesund zu halten, hat Deuten im Physio-Bereich aber aufgerüstet.

Mit Stuart Rickards erhält das Team einen Physio, der Profi-Erfahrung vorzuweisen hat. Er behandelte bereits bei Schalke 04, Bayer 04 Leverkusen und bis zum 1. September noch beim FC Bayern München. Der Engländer hat seinen Wohnort aber im kleinen Dorf Deuten - und freut sich, dem Verein helfen zu können.

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Als Partnerin agiert Laura Wittich, die, wie Rickards demnächst auch, im Medicos auf Schalke arbeitet. Zuletzt betreute Wittich die Fußballer des TuS Haltern in der Regionalliga. „Wir haben da ein super Team aufgestellt und an Qualität dazugewonnen“, freut sich der Sportliche Leiter Deckers.

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