RW Deuten möchte eine „der Top-Adressen der Westfalenliga“ ärgern

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Dass ein schwächeres Pokalspiel unter der Woche RW Deuten nicht aus der Bahn werfen muss, das hat der Verein bereits bewiesen. Doch diesmal sollen dem in der Westfalenliga Punkte folgen.

Deuten

, 19.09.2020, 09:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Fußballer von RW Deuten treffen am Sonntag auf eine „der Top-Adressen der Westfalenliga“. Hinten einigeln wie ein typischer Aufsteiger wollen sich die Rot-Weißen aber nicht.

Westfalenliga 2

RW Deuten - DJK TuS Hordel

So., 15 Uhr, Weseler Str. 327, 46286 Dorsten.

Dass RW Deuten ein schwächeres Pokalspiel unter der Woche nicht mit in die Liga nehmen muss, hat der Verein bereits bewiesen. Nach dem knappen 3:1-Sieg gegen den SuS Hervest vor zweieinhalb Wochen zeigte das Team am darauffolgenden Sonntag eine gute Leistung gegen den FC Brünninghausen, auch wenn man Ende keine Punkte (0:1) dabei raussprangen.

„So spielt es sich auf jeden Fall leichter“

Nun geht es nach dem knappen Sieg im Elfmeterschießen gegen den B-Kreisligisten GW Barkenberg gegen eine „der Top-Adressen der Westfalenliga“, wie Deutens Trainer Markus Falkenstein die DJK TuS Hordel nennt.

Durch den deutlichen 4:0-Erfolg gegen den FSV Gerlingen vergangene Woche konnten die Rot-Weißen Selbstvertrauen tanken. „So spielt es sich auf jeden Fall leichter“, sagt Falkenstein.

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Der Trainer erwartet ein kampfbetontes Spiel. „Hordel lebt vor allem von seiner Mentalität. Das ist eine erfahrene Mannschaft“, sagt er. Die junge Deutener Mannschaft muss von Anfang an dagegenhalten, um sich nicht den Schneid abkaufen zu lassen. „Das wird eine echte Standortbestimmung für uns.“

Auch wenn Hordel für Falkenstein eine der stärksten Mannschaften der Liga ist, wollen die Deutener nicht von ihrem Spiel abrücken. „Wir wollen selbstbewusst spielen und unsere Spielidee weiter verfolgen.“ Das kündigten Falkenstein und sein Trainer-Partner Marek Swiatkowski auch bereits vor dem Saisonbeginn im Interview an, dass sie ihrem Spielstil treu bleiben wollen.

Personell lichtet sich die Lage am Bahndamm ein wenig. Eugen Fell und Nils Falkenstein fallen zwar weiterhin aus, dafür kehren Till Goeke und Samy Mertens in den Kader zurück. Hinter Thomas Swiatkowski steht noch ein Fragezeichen.

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