Schafft Rot-Weiß Deuten die Umstellung?

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Schafft der SV Rot-Weiß Deuten den Umstieg von den Top-Teams der Liga zu einem „Otto-Normal-Gegner“?

von Ralf Weihrauch, Andreas Leistner

Schermbeck, Dorsten

, 02.11.2019, 13:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga Westfalen

SV Schermbeck - TuS Erndtebrück

So. 15 Uhr, Volksbank-Arena, Im Trog 52, 46514 Schermbeck.

Trainer Thomas Falkowski ist es leid, über Verletzte und Ausfälle zu sprechen. Er will sich lieber auf die Mannschaft konzentrieren, die am Sonntag gegen Erndtebrück auf dem Feld stehen wird.

Die Liste der Ausfälle ist in dieser Woche noch einmal länger geworden. Torhüter Tim Krückemeier hat in der letzten Woche in der zweiten Mannschaft ausgeholfen. Im Derby beim TuS Gahlen zog er sich einen Riss der Achillessehne zu und wird über Monate ausfallen.

Doch auch gegen Erndtberück wird Falkowski eine konkurrenzfähige Elf aufstellen können. Die gesunden Spieler haben in Meinerzhagen einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Auch war der Coach mit den jungen Spielern sehr zufrieden: „Henning Jacoby hat eine sehr gute zweite Halbzeit gezeigt und seine Oberligatauglichkeit unter Beweise gestellt.“

Erndtebrück feierte Erfolge gegen Hamm und Siegen

Erndtebrück hat lange Zeit nach seiner Form gesucht und steht noch auf einem Abstiegsplatz. Mit zwei Erfolgen gegen Hamm und Siegen hat sich der TuS aber wieder an die Nichtabstiegsplätze herangearbeitet.

Die Schermbecker müssen in dieser Situation natürlich den Blick nach unten richten. Von Erndtebrück trennen den SVS noch sechs Punkte, doch eine Niederlage würde die Situation dramatisch verschlechtern. An diese Möglichkeit will Thomas Falkowski aber gar nicht denken: „Mit den ausgeliehenen Leuten aus der zweiten Mannschaft habe ich einen Kader von 16 Spielern. Er wird stark genug sein, um das Spiel gegen Erndtebrück zu gewinnen.“

Landesliga 4

SC Altenrheine - RW Deuten

So. 14.30 Uhr, Sportpark Altenrheine, Schürweg 3, 48432 Rheine.

Der Mitaufsteiger aus Rheine ist über den Umweg der Relegation in die Landesliga aufgerückt. Dass das keineswegs bedeutet, dass der SC in der neuen Umgebung nur schwer mithalten kann, musste am vergangenen Sonntag der SV Dorsten-Hardt erfahren. Diszipliniert, gut eingespielt und technisch gut setzten sich die Altenrheiner an der Storchsbaumstraße völlig verdient durch. Deutens Trainer Frank Frye muss sein Team vor allem aufs frühe Stören des Gegners einstellen, der so den Hardter Spielaufbau nachhaltig lahmlegte.

Vom Feiertag am Freitag hat sich der Deutener Trainer nicht beeindrucken lassen. „Wir trainieren ganz normal“, erklärte Frye, der personell mit einer ungewohnten Situation klar kommen muss: „Es sind im Grunde alle da. Keiner ist angeschlagen. Ich habe so was wie die Qual der Wahl.“

Viktoria Heiden - SV Hardt

So. 14.30 Uhr, Volksbankstadion, Am Sportzentrum 1, 46359 Heiden.

Die Ausgangslage ist für die Hardter im Grunde dieselbe wie am vergangenen Sonntag: Mit Heiden treffen sie auf einen Gegner, der punktetechnisch eigentlich noch in ihrer Reichweite liegt. Fünf Zähler trennen die Hardter vom Tabellenzehnten, mit einem Sieg könnten sie also den Anschluss wiederherstellen. Umgekehrt droht bei einer Niederlage aber auch das völlig Abreißen zum Mittelfeld.

Die personellen Voraussetzungen sind einmal mehr nicht die besten. Neben den Verletzten Christopher Seiffert, Niklas Scheuch und Johannes Liesenklas fehlt weiterhin Urlauber Daniel Moritz. Benedikt Jansen versucht noch, seinen Schichtdienst zu verlegen. Sonst muss auch er passen.

„Heiden hat zuletzt auch keinen guten Lauf“, weiß der Hardter Cotrainer Tunahan Terzi. „Aber“, schickt er hinterher, „das gilt ja leider auch für uns.“ Der SV Hardt steht weiter unter Druck.

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