Dorstenerin Dörthe Hoppius schöpft in der Bundesliga Hoffnung

Fußball

War das der Befreiungsschlag für die Bundesliga-Fußballerinnen des SC Sand? Das Team der Dorstenerin Dörthe Hoppius fegte Werder Bremen mit 6:1 vom Platz. Doch die Abstiegsangst bleibt.

Dorsten

, 25.04.2021, 16:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dörthe Hoppius

Dörthe Hoppius (r.) erzielte gegen Werder Bremen das wichtige Tor zum 1:1. © Sure

Unter der Woche trennte sich der SC Sand in der Frauen-Bundesliga von Trainerin Nora Häuptle und verpflichtete den 57-jährigen Alexander Fischinger als Nachfolger. Fischinger hatte Sand bereits in der Saison 2015/16 trainiert und war mit der Mannschaft seinerzeit bis ins Finale des DFB-Pokals vorgedrungen.

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Vor dem Spiel gegen Bremen sagte Sands Sporticher Leiter Sascha Reiß: „Wir lassen sie von der Leine und sie müssen jetzt beweisen, dass sie zu den besten zehn Mannschaften der Frauen-Bundesliga gehören.“ Und das nahmen sich die Spielerinnen offenbar zu Herzen.

Dörthe Hoppius sorgt für den Ausgleich

Zunächst schien das Pech den Baden-Württembergerinnen allerdings treu zu bleiben. Schon nach zwei Minuten hieß es 0:1. Doch Dörthe Hoppius sorgte schnell wieder für bessere Laune ei den Gastgeberinnen, denn nur eine Minute später gelang ihr der Ausgleich zum 1:1.

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Dieses Ergebnis hatte bis Mitte der zweiten Halbzeit Bestand, doch dann feierte Sand durch die Tore von Summer Green (71.), Patricia Del Carmen George (76.), Chiara Loos (79.), Myrthe Moorrees (84.) und Molly Plasmann (86.) noch ein Schützenfest.

Das gibt natürlich Hoffnung für den Saisonendspurt, auch wenn der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz wegen des gleichzeitigen 1:0-Sieges des SV Meppen gegen Hoffenheim ausblieb. Mepen hat weiterhin zwei Punkte Vorsprung auf den SCS, beide Teams treffen am 23. Mai in Meppen aufeinander. Außerdem spielt Sand noch in Hoffenheim (7. Mai) und zuhause gegen Bayer Leverkusen (6. Juni).

Duisburg siegt beim SV Wehen Wiesbaden

In der 3. Liga der Männer feierte der MSV Duisburg unterdessen einen wichtigen 3:0-Auswärtssieg beim SV Wehen Wiesbaden. Der MSV hat damit fünf Spieltage vor dem Saisonende sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Der Dorstener Joshua Bitter wurde in Wiesbaden nach 70 Minuten beim Stand von 2:0 eingewechselt, der Rhader Max Jansen gehörte erneut nicht zum Duisburger Kader.

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