So spielte der SV Schermbeck im Pokal

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In der zweiten Runde des Westfalenpokals musste der SV Schermbeck am Donnerstag beim Landesligisten Blau-Weiß Westfalia Langenbochum antreten.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 12.09.2019, 22:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Westfalenpokal, 2. Runde

BWW Langenbochum - SV Schermbeck

1:6 (0:2)

Gleich von Beginn an machten die Schermbecker am Donnerstagabend klar, wer das Feld als Sieger verlassen würde. Der Oberligist setzte die Langenbochumer schon früh in der eigenen Hälfte unter Druck und kamen immer wieder mit schönen Kombinationen in den Strafraum.

Nachdem der SVS schon einige Chancen liegen gelassen hatte, brauchte er dennoch eine Standardsituation zur Führung. Kevin Rudolph zirkelte einen Freistoß von links auf die lange Ecke, und Dominik Milaszewski gab dem Ball mit der Fußspitze den entscheidenden Tick (19.). Der Torschütze spielte in der 29. Minute Raphael Niehoff frei. Der setzte sich links an der Grundlinie durch und beförderte den Ball aus spitzem Winkel zum 2:0 ins Tor.

Nach der Pause änderte sich nichts

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Nach einer sehenswerten Zugcic-Flanke köpfte Niehoff zum 3:0 ein (57.). Die Schermbecker blieben weiter am Drücker, und das vierte Tor ließ auch nicht lange auf sich warten. Bei Malte Grumanns 4:0 zeichnete sich Milaszewski erneut als Vorbereiter aus (60.).

Der einzige Schönheitsfehler war der Anschlusstreffer. Dominik Göbel überraschte seine Hinterleute mit einem ungenauen Rückspiel, und ermöglichte Sven Hagemeister den Ehrentreffer.

In den Schlussminuten gab Kevin Rudolph Kostproben seiner exquisiten Schusstechnik. In der 81. Minute hämmerte er den Ball aus gut und gerne 25 Metern an die Unterkante der Latte, und von dort sprang die Kugel hinter die Linie. Das 6:1 in der 89. Minute war nicht minder sehenswert. Diesmal setzte Rudolph den Ball aus 20 Metern unhaltbar rechts unten ins Eck.

SVS: Krückemeier; Mule-Ewald, Niehoff (77. Jacoby), Zugcic, Kevin Rudolph, Milaszewski (62. Kissi), Malte Grumann, Sandro Poch, Steinrötter (62. Gerner), Patrick Rudolph (66. Miles Grumann), Göbel.

Tore: 0:1 Milaszewski (19.), 0:2 Niehoff (29.), 0:3 Niehoff (57.), 0:4 Malte Grumann (60.), 1:4 Hagemeister (79.), 1:5 Kevin Rudolph (81.), 1:6 Kevin Rudolph (89.).

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