So spielte der SV Schermbeck im Topspiel gegen Ennepetal

mlzFußball

Auch gegen Tabellenführer TuS Ennepetal zeigte der SV Schermbeck am Freitagabend eine starke Leistung. Einen Makel hatte das SVS-Spiel aber doch.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 06.09.2019, 22:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der SV Schermbeck bleibt in der Oberliga weiter unbesiegt. Eine feine Bilanz, allerdings hätte die Falkowski-Elf am Freitagabend den Spitzenreiter TuS Ennepetal schlagen müssen.

Oberliga Westfalen

SVS - TuS Ennepetal

0:0

Die Platzherren waren wie angekündigt mit einem sehr dezimierten Kader angetreten. Dennoch waren sie über 90 Minuten die klar bessere und aktivere Mannschaft. Das Pressing klappte hervorragend, sodass die Ennepetaler oft schon in der eigenen Hälfte Probleme hatten, den Ball ordentlich zum Mitspieler zu bringen. Zudem klappte das Umschaltspiel hervorragend, sodass der TuS immer Gefahr lief, überlaufen zu werden.

Die Ennepetaler waren so zu einer Passivität verdammt, die einem Spitzenreiter eigentlich nicht gut zu Gesicht steht. Sie konnten auch ihre Größenvorteile bei Standards nicht einsetzen, da der SVS Ecken und Freistöße im gefährlichen Bereich vermied.

Wichtige Offensivleute fehlten

Allerdings gelang es den Schermbeckern nicht, ein Tor zu schießen. Da merkte man dann doch, dass einige starke Offensivleute nicht einsatzfähig sind. Gegen die groß gewachsenen Enneptaler halfen hohe Bälle überhaupt nichts. Die Schermbecker hatten auch Probleme, in den Strafraum zu kommen oder Bälle flach durch die eng gestaffelten TuS-Defensivreihe in den Strafraum zu bringen.

Trotz aller Feldüberlegenheit und trotz allen Einsatzes mussten die Gastgeber somit ihr Glück mit Distanzschüssen versuchen.

Schon in der sechsten Minute hatte Kilian Niewerth, der den Ball ausnahmsweise am Elfmeterpunkt bekam, Pech mit einem Schuss aus der Drehung. Bis zur Pause gab es weitere Möglichkeiten durch Dominik Hanemann und noch einmal Niewerth.

Ennepetal wurde aktiver, blieb aber harmlos

Auch wenn Ennepetal im zweiten Durchgang aktiver wurde, kam nur der SVS für einen Sieg in Frage. Das notwendige Tor wollte aber nicht fallen, obwohl es noch Möglichkeiten für Hanemann und Patrick Rudolph gab.

SVS: Drobe, Mule-Ewald, Klimczok, Zugcic, Hanemann, Milaszewski, Hodzic, Poch (90.+2 Malte Grumann), Steinrötter, P. Rudolph, Niewerth (88. Niehoff).

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