Nach Spielabbruch: Sportgericht bestraft den TSV Marl-Hüls

Fussball

Der Abbruch der Kreisliga-C-Partie zwischen dem TSV Marl-Hüls II und dem SC BW Wulfen r hat die Fußball-Gemüter im Kreis bewegt. Jetzt hat das Kreissportgericht ein Urteil gefällt.

Wulfen

von Olaf Krimpmann

, 26.11.2019, 10:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Spielabbruch: Sportgericht bestraft den TSV Marl-Hüls

Zum Spielabbruch der Kreisliga-C-Partie zwischen dem TSV Marl-Hüls II und dem SC BW Wulfen III liegt jetzt ein Urteil des Sportgerichts vor. © Leistner, Andreas

Der TSV Marl-Hüls führte am Montagabend durch seinen Vorsitzenden Udo Lichtenstein aus, dass der Klub die Vorkommnisse aufgearbeitet habe. Auch sei inzwischen ein Hülser Spieler, der einen Wulfener geschlagen und die Auseinandersetzung ausgelöst haben soll, vom Trainingsbetrieb suspendiert worden. Das konnte den Klub vor dem Sportgericht auch nicht vor einer Strafe bewahren.

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Schiedsrichter Martin Paternoster sprach von einer sehr hektischen, nickeligen Partie, die er mehrfach unterbrechen musste, um die Spieler zu ermahnen, fair zu bleiben. Vergeblich. In der 68. Minute brach der Unparteiische die Partie nach einem Foul und einer Rudelbildung.

Zu Recht, wie das Sportgericht befand: Der Schiedsrichter habe seine Möglichkeiten ausgeschöpft. Irgendwann sei es nun mal gut.

Die Schuld für den Abbruch sprach das Sportgericht im Wesentlichen dem TSV zu. Die Partie wird mit 2:0 Toren und drei Punkten für Blau-Weiß Wulfen III gewertet, auf den TSV kommt eine Geldstrafe von 100 Euro zu.

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Außerdem spielt die zweite Mannschaft ab sofort unter Bewährung: Im Wiederholungsfall droht dem Team der Ausschluss vom Spielbetrieb. Beide Vereine haben das Urteil akzeptiert, es ist damit rechtskräftig.

Beendet ist die Sache damit aber noch nicht: Die polizeilichen Ermittlungen aufgrund der Anzeige des Wulfener Spielers Meik Tregel gegen den TSV-Spieler, der geschlagen haben soll, laufen weiter.

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