Stadt Dorsten passt ihr Hygienekonzept an

mlzCorona und der Sport

Die jüngsten Lockerungen der Corona-Schutzverordnung durch die Landesregierung haben auch die Stadt Dorsten veranlasst, ihr Hygienekonzept für die städtischen Sporthallen anzupassen.

Dorsten

, 17.06.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit Montag dieser Woche sind nach gültiger Corona-Schutzverordnung auch Sportarten mit unvermeidlichem Körperkontakt wieder mit einigen Einschränkungen möglich.

Die Stadt Dorsten hat deshalb am Montag über mögliche Anpassungen der Hygiene-Regeln beraten und wird danach im Grundsatz an diesem Verfahren festhalten. Zugleich wird es den Vereinen aber ermöglicht, in sportlicher Solidarität und gegenseitiger Verantwortung füreinander davon abzuweichen.

Denn die Dorstener Vereine hatten angesichts der neuesten Lockerungen eine wesentliche Frage zum Hygiene-Konzept für die Nutzung der städtischen Sporthallen aufgeworfen: Die Auflage, nach dem Training und noch innerhalb der Nutzungszeiten den genutzten Hallenboden zu wischen, wobei die Trocknungszeit einzurechnen ist, hatten sie als zu streng empfunden.

Die Vereine werden von der Stadt nun kurzfristig per Mail darüber informiert, dass das Wischen des Hallenbodens nach der Nutzung unterlassen werden kann, allerdings nur wenn der Folgenutzer dem zustimmt. Die Anfragen an die Folgenutzer müssen die Vereine selber stellen. Wenn Einverständnis erteilt wird, ist dies der Stadt mitzuteilen. Sollten Folgenutzer die Reinigung des Hallenbodens allerdings erwarten, ist dies vom vorherigen Nutzer weiterhin zu erfüllen.

Da von montags bis freitags jeweils am Morgen eine vollständige Reinigung der Sporthallen stattfindet, müssen die jeweils letzten Nutzer an den Tagen Sonntag bis Donnerstag den Boden nicht wischen, wohl aber die jeweils letzten Nutzer am Freitag und am Samstag.

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Bürgermeister Tobias Stockhoff wurde auf das Thema auch auf seinem jüngsten „Bürgermeister vor Ort“-Termin angesprochen. Bürger haben dabei auch vorgetragen, dass die nutzenden Vereine unbedingt auch an die Folgenutzer denken sollten und dass der Infektionsschutz weiterhin nur gelingen kann, wenn jeder solidarisch seinen Teil dazu beiträgt. Bürgermeister Stockhoff: „Aus den bisher geführten Gesprächen zu diesem Thema konnte ich entnehmen, dass alle unseren pragmatischen Vorschlag begrüßen, der zugleich die Solidarität der Sportler untereinander einfordert.“

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