SV Schermbeck erreicht Runde zwei

mlzFußball

Der SV Schermbeck hat die zweite Runde des Westfalenpokals erreicht. Den 5:4-Sieg bei YEG Hassel bezahlte der SVS allerdings teuer.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 14.08.2019 / Lesedauer: 2 min

Westfalenpokal, 1. Runde

YEG Hassel - SV Schermbeck

3:4 n.E (1:1; 0:0)

Das Duell vom Elfmeterpunkt war ähnlich zäh, wie die vorangegangenen 90 Minuten, die ebenfalls durch zwei Elfmeter 1:1 endeten. Der Ex-Schermbecker Seyit Ersoy traf den ersten Schuss. Kevin Rudolph und Kilian Niewerth scheiterten am YEG-Keeper Lukas Peto, in der letzten Saison noch beim SVS, und auch die YEG-Schützen verschossen. Milaszewski glich aus, und nach einem weiteren YEG-Fehlversuch traf Dominik Hanemann. Der fünfte Hasseler traf, und dann machte Aldin Hodzic mit dem 5:4 alles klar.

In den ersten 45 Minuten ähnelte das Geschehen im Stadion Lüttinghof einem besseren Testspiel. Von einem Pokalfight war keine Spur und auch die Menge der Torszenen hielt sich in Grenzen. Kevin Rudolph sorgte zweimal für Torgefahr: Einmal hielt Peto, und das andere Mal strich die Kugel knapp am Tor vorbei. Der Westfalenligist Hassel hatte nur eine einzige Tormöglichkeit.

Einwechselungen brachten Dominanz

Der Oberligist kam besser in den zweiten Durchgang, aber erst durch die Einwechslung Bilal Özkaras und Dominik Hanemanns wurde der SV Schermbeck dominant. Dominik Milaszewski hatte die Führung nach einer schönen Flanke Kilian Niewerths auf dem Kopf, verpasste aber knapp das Ziel.

Wenig später wurde Özkara im Hasseler Strafraum von Peto von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dominik Milaszewski sicher (73.). Nun hatten die Schermbecker das Spiel endgültig im Griff, und es wurde auch ein Klassenunterschied deutlich. Allerdings verpasste es der SVS, das zweite Tor zu machen.

Ersoy gleicht noch aus

Das rächte sich in der 82. Minute. SVS-Schlussmann Tim Krückemeier warf einem Hasseler den Ball vor die Füße. Die SVS-Abwehr war zwar zur Stelle, aber Patrick Rudolph bekam den Ball unglücklich an die Hand. Ersoy nutze den Strafstoß zum Ausgleich.

Kurz vor dem Ende verletzte sich Özkara bei einem Pressball und musste vom Feld. Sein Einsatz am Sonntag ist mehr als fraglich.

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