Mit 42 in der Oberliga - Marek Klimczok verlängert beim SV Schermbeck

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Marek Klimczok wird auch noch als 42-Jähriger Oberliga-Fußball spielen. Trainer und Mitspieler des SVS freuen sich auf ein weiteres Jahr mit dem Polen.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 29.02.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das erste Heimspiel des Jahres gegen Eintracht Rheine wird gleich ein dicker Brocken für den SV Schermbeck. Mit dabei ist wieder Marek Klimczok, der in dieser Woche seinen Vertrag noch einmal um ein Jahr verlängert hat, und damit in die zehnte Saison beim SVS geht.

Oberliga Westfalen

SV Schermbeck - Eintracht Rheine

So. 15 Uhr, Volksbank-Arena, Im Trog 52, 46514 Schermbeck.

Der Pole aus Kattowitz wird im Mai 41 Jahre alt. Schon 2017 hat die Verlängerung seines Vertrages um zwei Jahre bei einigen Erstaunen ausgelöst. Noch erstaunlicher war allerdings die Leistung, die Klimczok in den beiden Spielzeiten abgerufen hat. Er gehörte fast immer zu den besten Kickern auf dem Feld und lenkte das Schermbecker Spiel mit viel Übersicht. Klimczok bereitete viele Tore vor und seine Freistöße und Ecken sind immer noch gefürchtet. So ist es eigentlich keine Überraschung, dass Marek Klimczok noch ein weiteres Jahr dranhängt, auch wenn er damit der Methusalem der Oberliga ist.

Sleiman Salhas erste Wahl

Die Vertragsverlängerung war auch der ausdrückliche Wunsch des neuen Trainers Sleiman Salha: „Marek hat mich in dieser Saison unheimlich beeindruckt, und er war einer der ersten Kandidaten, die für die neue Saison auf meiner Liste standen.“ Salha hofft, dass Klimczok gesund bleibt: „Dann wird er weiterhin eine große Rolle in der Mannschaft spielen.“

Marek Klimczok kam im Januar 2011 vom insolventen FC Kleve nach Schermbeck, der mit Trainer Martin Stroetzel in der NRW-Liga spielte. Zuvor spielte er bei Fortuna Düsseldorf, dem BV Cloppenburg und Eintracht Nordhorn, seiner ersten Station in Deutschland.

Ein Vorbild für alle

Der einzige Spieler, der die ganze Zeit zusammen mit Marek Klimczok beim SVS gespielt hat, ist Evans Kissi. Der Verteidiger findet nur lobende Worte für seinen Mitspieler: „Ich komme privat sehr gut mit ihm zurecht, denn er nimmt so etwas wie eine Vaterrolle für mich ein.“ Sein Mitspieler sei ein Vorbild, wenn es um die Einstellung auf dem Platz geht: „In seinem Alter, und dann noch als Familienvater, ist das großartig. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit ihm.“

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