Milaszewski macht für den SV Schermbeck zwei Tore - und doch zu wenig

Fussball

Mit Punkteteilungen mussten sich der SV Schermbeck und der SV Rot-Weiß Deuten zufrieden geben. Insbesondere die Schermbecker haderten damit.

von Ralf Weihrauch, Andreas Leistner

Schermbeck, Deuten

, 01.12.2019, 20:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Milaszewski macht für den SV Schermbeck zwei Tore - und doch zu wenig

Dominik Milaszewski (r.) durfte in Siegen zwei Treffer bejubeln. Doch er vergab auch noch einige hochkarätige Chancen. © Ralf Pieper

Oberliga Westfalen

Sportfreunde Siegen - SV Schermbeck

2:2 (1:2)

Das Team Thomas Falkowskis war in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft. In der siebten Minute wurde Kilian Niewerth im Siegener Strafraum von den Beinen geholt, und Dominik Milaszewski nutzte den Strafstoß zur Führung. Die Freude währte nur zwei Minuten, denn dann ging der Ball im Spielaufbau verloren. Siegen startete einen Konter über rechts, die Flanke nach innen verwertete Jacob Pistor zum Ausgleich.

Das Tor hatte aber keinen Einfluss auf die Überlegenheit des SVS. Dominik Hanemann spielte nach einer Viertelstunde den Ball geschickt auf Kilian Niewerth, der frei vor dem SF-Keeper Christoph Ties auftauchte. Niewerth wählte den sicheren Weg, legte noch einmal quer auf Milaszewski, der zum 1:2 einschob.

Zwischen der 50. und 65. Minute gab es eine Phase, in der der SV Schermbeck die Spielkontrolle verlor. Der Siegener Ausgleich fiel aber nicht durch einen Spielzug, sondern nach einer Standardsituation. In der 53. Minute bekamen die Gäste den Ball nach einer Ecke nicht aus der Gefahrenzone, der zweite Ball kam zurück in den Strafraum, wo Till Hilchenbach am zweiten Pfosten nur den Fuß hinzuhalten brauchte.

Während Cedric Drobe nur in der 70. Minute noch zu einer Großtat gezwungen war, gab es für die Gäste eine Chance nach der anderen. Ein Schuss Milaszewskis wurde auf der Torlinie geklärt (70.). Die größte von rund einem halben Dutzend Möglichkeiten vergab der Stürmer, als er aus elf Metern den Siegener Keeper anschoss.

SVS: Drobe, Mule-Ewald, Niehoff, Klimczok (79. Miles Grumann), Zugcic, Hanemann (90. + 2 Jacoby), Milaszewski, Poch, Steinrötter, Niewerth, Göbel (65. Turan).

Tore: 0:1 Milaszewski (Foulelfmeter, 7.), 1:1 Pistor (9.), 1:2 Milaszewski (15.), 2:2 Hilchenbach (53.).

Landesliga 4

VfL Senden - RW Deuten

1:1 (0:0)

Unterm Strich müsse man mit dem einen Punkt zufrieden sein, räumte Frank Frye nach dem Schlusspfiff am Sonntag ein. Hauptgrund für diese Einschätzung: Die Deutener waren recht spät in Rückstand geraten (78.) und hatten den Ausgleich erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit geschafft (90.+2).

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Allerdings hätte für die Rot-Weißen zum Rückrundenstart auch noch mehr herausspringen können. Denn in der ersten Halbzeit gaben die Gäste klar den Ton an. „Da haben wir es nicht verstanden, aus unserem Chancen-Plus etwas Zählbares zu machen“, sagte der Deutener Trainer.

Ab der 40. Minute spielte sein Team sogar in Überzahl, nachdem ein Sendener Gelb-Rot gesehen hatte. „Doch es war gegen zehn wie so oft schwerer als gegen elf“, berichtete Frank Frye. Denn Senden spielte fortan mit zwei steif stehenden Viererketten, gegen die die Deutener kaum noch eine Lücke fanden.

Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung und ein langer Pass auf die linke Sendener Seite führten dann zum 1:0 des VfL (78.). Deuten musste die Brechstange auspacken und hatte Glück, dass Kujtim Arifaj tatsächlich noch traf.

In der Tabelle bleibt es bei vier Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter. Der heißt jetzt aber Kinderhaus.

RWD: Radüchel; Hubert, T. Goeke, J. Goeke, Swiatkowski, Noetzel, Mertens, Fabisiak (83. Richter), Frasheri (46. Arifaj), Falkenstein, Lachs (90.+1 Berger).

Tore: 1:0 Kaling (78.); 1:1 Arifaj (90.+2).

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