SV Schermbeck testete im Schalker Parkstadion

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An historischer Stätte bestritt Oberligist SV Schermbeck am Dienstag sein zweites Testspiel. Im Parkstadion des FC Schalke 04 verkaufte sich der SVS hervorragend.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 21.01.2020, 21:43 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der SV Schermbeck hat bei der U23 des FC Schalke 04 am Dienstag eine tolle Abwehrleistung gezeigt. Da die Falkowski-Elf auch eine der ganz wenigen Chancen nutzte, war der 1:0-Testspielsieg durchaus verdient.

Die Partie fand auf dem Naturrasen im Areal des alten Parkstadions statt. Der Rasen sah zwar sehr gut aus, war aber aufgrund der Witterung äußerst rutschig, und die langen Bälle wurden meist noch länger als geplant.

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Die elf Leute, die Thomas Falkowski für die erste Halbzeit ausgesucht hatte, könnten auch durchaus schon die Startelf für die Oberliga sein. Das galt aber auch für das Team der zweiten Hälfte, sodass der Trainer ein Luxusproblem auf sich zu kommen sieht: „Es kann sein, dass ich dann elf Freunde und elf Feinde habe.“

Bei den Schalkern standen viele Testkandidaten in der Mannschaft, die noch auf einen Vertrag hoffen. So richtig empfehlen konnte sich keiner, denn die Regionalliga-Aspiranten waren nicht in der Lage, die Schermbecker in Bedrängnis zu bringen. Marvin Kötter, der Ersatzkeeper der zweiten SVS-Mannschaft, bekam nicht einen gefährlichen Ball aufs Tor.

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Die Gäste griffen die Königsblauen schon tief in der eigenen Hälfte an und störten den Spielaufbau. Im Spiel nach vorne gab es einige gute Ansätze, doch Möglichkeiten kamen nicht zustande.

Neun Spieler eingewechselt

Der SVS wechselte zur Pause neun neue Spieler ein, aber es war kein Bruch im Spiel zu erkennen. Nach elf Minuten warf S04-Keeper Krystian Wozniak den Ball auf Kevin Rudolph. Der schaltete schnell, umkurvte einen Abwehrspieler und schoss zum 1:0 ein. Kurz darauf köpfte ein Schalker freistehend über das SVS-Tor.

Nach einer Tätlichkeit an Dominik Hanemann hatte Schalkes Sandro Plechay viel Glück, dass er nur die Gelbe Karte sah. Obwohl der Regionalligist in der letzten Viertelstunde viel Druck machte, brauchte der eingewechselte Justin Woeste nur einen Schuss zu halten.

Am Donnerstag um 19 Uhr spielt der SVS beim Niederrhein-Oberligisten FC Kray.

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