Schafft Schermbeck den ersten Dreier?

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Der SV Schermbeck hat zwar erst ein Spiel verloren, gehört aber zu den vier Teams in der Oberliga ohne Sieg. Trainer Sleyman Salha will gegen Finnentrop/Bamenohl endlich den ersten Dreier einfahren.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 10.10.2020, 06:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Oberliga Westfalen

SV Schermbeck - Finnentrop/Bamenohl

So. 15 Uhr, Volksbank-Arena, Im Trog 52, 46514 Schermbeck.

Beim Schermbecker Trainer ist auch ein wenig Unzufriedenheit zu spüren. Sein Team hat zwar erst vier Spiele absolviert, während andere Teams schon sieben Begegnungen bestritten, dennoch wurmt ihn der 18. Platz gewaltig: „Wir haben uns nie für die guten Spiele belohnt. Jetzt wird es endlich Zeit.“

In der Schermbecker Aufstellung wird es zwangsläufig zu einigen Änderungen kommen. Maik Habitz und Kevin Mule-Ewald müssen wegen der gelb-roten Karte in Gütersloh aussetzen, Marek Klimczok wird nach glatt Rot noch einige Spiele mehr pausieren müssen.

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Dominik Hanemann hat sich in Gütersloh eine starke Prellung im Mittelfuß zugezogen und wird längere Zeit ausfallen. Zudem wird Bilal Özkara am Sonntag nicht mit dabei sein. Dafür gehört aber Fatmir Ferati zum Kader und könnte zu seinem ersten Meisterschafts-Einsatz kommen.

Salha wollte erst nach dem Abschlusstraining über die Startaufstellung entscheiden: „Innenverteidiger haben wir genug. Auf den Außenbahnen wird es aber nun ein bisschen eng.“

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Die Finnentroper haben mit ihrem Sieg gegen Paderborn am letzten Sonntag für viel Gesprächsstoff gesorgt. Sie lagen nach 50 Minuten 0:4 hinten, gewannen dann aber noch mit 5:4, nachdem zwei Paderborner des Feldes verwiesen worden waren. Sleiman Salha sagt: „Finnentrop ist spielstark und hat mit Robin Entrup einen starken Mittelstürmer.“

Die Sauerländer bestreiten aber ihre Heimspiele auf Kunstrasen. Daher setzen die Schermbecker alles daran, dass die Partie am Sonntag auf dem Naturrasen stattfinden wird. Salha kündigt an: „Das ist zwar auch nicht optimal für uns., wir werden aber unser Spiel daran anpassen. Am Ende ist es egal, wie wir den ersten Sieg einfahren.“

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