SV Schermbeck wartet weiter

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Der SV Schermbeck tritt weiter auf der Stelle. Statt des erhofften ersten Saisonsieges reichte es am Sonntag gegen Finnentrop/Bamenohl wieder nur zu einem 1:1-Unentschieden.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 11.10.2020, 21:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga Westfalen

SV Schermbeck - Finnentrop/Bamenohl

1:1 (1:1)

Die Schermbecker haben das große Problem, dass sie nicht in der Lage sind, ein Spiel für sich zu entschieden. Auch gegen Finnentrop sprach alles für einen Sieg. Trainer Sleiman Salha ärgerte sich: „Wir haben schon einige Elfmeter gegen uns bekommen, die waren alle drin. Heute kriegen wir einen Strafstoß und spielen in Überzahl, schlagen daraus aber kein Kapital.“

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Die gut 150 Zuschauer sahen das bisher schwächste Saisonspiel der Schermbecker. Auch wenn die Gastgeber wieder einmal deutlich länger den Ball hatten als die Gäste, kamen sie in der ersten Halbzeit nur selten vor das Gästetor. Die erste wirkliche Chance brachte in der 27. Minute aber die Führung. Miles Grumann schlug den Ball von links zu seinem Bruder Malte auf die rechte Strafraumseite. Dessen Flanke vors Tor erreichte Michael Smykacz, der zum 1:0 einschoss (26.).

Die Führung brachte allerdings keinen Leistungsschub. Das Match schwurbelte vor sich hin, ohne dass ein Tor in der Luft lag. Doch auch Finnentrop brauchte nur eine Tormöglichkeit. Eine Minute vor der Pause kam Hasan Dogrusöz über rechts in den Strafraum und spitzelte den Ball an Cedric Drobe vorbei ins Tor.

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Der SVS kam gut in die zweite Halbzeit. Nach den beiden Distanzschüssen von Bernad Gllogjani und Miles Grumann verflachte das Spiel aber schnell wieder. Auf der anderen Seite hatten die Schermbecker sogar Glück, dass Cedric Drobe einen Schuss von Philipp Hennes noch an die Latte lenkte.

In der 71. Minute gab es die ganz große Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden. Steve Lang holte Gllogjani im Strafraum von den Beinen. Der Schiedsrichter gab Elfmeter und schickte den Finnentroper mit Gelb-Rot vom Feld. Der gerade eingewechselte Fatmir Ferati legte sich selbstbewusst den Ball auf den Punkt, scheiterte dann aber ziemlich kläglich an Ingmar Klose. Im weiteren Verlauf schlug der Hoffnungsträger einige gute Ecken und Freistöße vors Tor, konnte aber spielerisch keine Akzente setzen. In einem weiterhin chancenarmen Spiel vergab Lukas Steinrötter per Kopf die letzte große SVS-Chance.

SVS: Drobe, Jordan, Zugcic, Niehoff, Aris (67. Ferati), Malte Grumann Grumann, Steinrötter, Miles Grumann (86. Karagüzel), Gllogjani, Smykacz, Niewerth (78. Kara).

Tore: 1:0 Smykacz (26.), 1:1 Dogrusöz (44.).

Bes Vork.: Gelb-Rot gegen Lan (Finnentrop, 69.)

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